Die Polizei Köln befürchtet Ausschreitungen im Rahmen der Partie im Rhein-Energie-Stadion: "Es ist davon auszugehen, dass Anhänger beider Vereine versuchen werden, die Begegnung für gewalttätige Auseinandersetzungen zu missbrauchen."
Deshalb hat die Behörde "erhebliche Sicherheits- und Verkehrsmaßnahmen" getroffen: "Vor dem Spiel werden die stadteinwärts führenden Fahrstreifen der Aachener Straße zwischen dem RheinEnergieSTADION und dem Melatengürtel zeitweise gesperrt. Darüber hinaus können insbesondere im Umfeld des Stadions weitere kurzfristige Sperrungen erforderlich werden – auch nach dem Spiel. Dies hängt maßgeblich vom Verhalten gewaltbereiter Fußballanhänger ab", erklärte die Polizei. Ihr Sicherheitskonzept basiere "im Wesentlichen darauf, gewaltbereite Personen bei der An- und Abreise weitestgehend zu trennen."
Zur Information wurde ein Flugblatt herausgegeben und bei den Anwohnern verteilt. Darin sieht FC-Präsident Werner Spinner aber "Panikmache": "Drei Tage im Voraus wegen eines Fußballspiels mittels Postwurfsendung pauschal Sorgen unter den Anwohnern ganzer Stadtteile zu schüren, passt leider in die Reihe von missglückten polizeilichen Einsatzkonzepten bei Risikospielen", sagte Spinner gegenüber dem SID.
Die Polizei jedoch erinnert an eine Massenschlägerei am Rande eines Testspiels zwischen beiden Vereinen im Januar 2014 und rechnet erneut mit rund 840 "Problemfans". Am Sonntag werden 1000 Beamte im Einsatz sein, Wasserwerfer und Hubschrauber sollen genutzt werden. Zudem gibt es eine Straßensperrung, gegen 78 bekannte Hooligans wurde ein "Bereichsbetretungsverbot" ausgesprochen.




















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