Henrikh Mkhitaryan
Henrikh Mkhitaryan» zum Profil wollte Fabian Lustenberger auf Höhe der Mittellinie im Eins-gegen-eins ausspielen, verlor allerdings den Ball - wenngleich der Berliner den Dortmunder in dieser Situation regelwidrig von den Beinen holte. Das war Mats Hummels
Mats Hummels» zum Profil egal. Der BVB-Kapitän stürmte wild gestikulierend auf seinen am Boden liegenden Mitspieler zu und brüllte ihn an. Hummels war so außer sich, dass selbst Torhüter Mitch Langerak aus seinem Kasten kam, um den Kapitän zu beruhigen und wieder auf das Wesentliche zu lenken. Mkhitaryan schien von der Aktion ebenfalls angefressen, nach dem Schlusspfiff verschwand er direkt in die Kabine.
Doch was war los? Statt den Ball zum Mitspieler weiterzuleiten, wollte "Micky" seinen Gegenspieler mit einem Beinschuss ausspielen, wie Trainer Jürgen Klopp nach der Partie erklärte. "Da kann einem als Abwehrspieler schon mal der Kragen platzen", sagte Klopp verständnisvoll. Der Trainer empfand die Situation alles andere als schlimm. Ganz im Gegenteil, er war sogar "froh, dass die Jungs diese Emotionen zeigen. Das ist doch menschlich."
Dementsprechend wollte Klopp die Situation jetzt auch nicht an die große Glocke hängen. "Mats wollte Micky wachrütteln. Und das ist auch völlig in Ordnung. Es sind ja keine unflätigen Worte gefallen, das war eigentlich ein Kindergeburtstag", fasste der Trainer seine Sicht der Dinge zusammen. Und auch die beiden Akteure hatten sich nach Schlusspfiff schnell ausgesprochen. "Die Art und Weise war zu harsch", lenkte Hummels ein, "das habe ich ihm auch gesagt. Allerdings hat er mir in der Sache recht gegeben. Das Ganze war also schnell geklärt. Aber ich denke, es gibt auf dem Fußballplatz dann doch noch Schlimmeres."



















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