Vor dem Haupteingang hatte sich eine aufgebrachte königsblaue Menge versammelt, und zwar mit ordentlich Redebedarf. Horst Heldt war schon kurz zuvor vor dem La-Ola-Club verbal angegangen worden. "Schade, dass der Verein an solchen Leuten scheitert", knallte ein Anhänger dem S04-Manager an den Kopf und empfahl: "Gehen Sie doch mal raus und reden Sie mit den Leuten!"
Heldt, das zeugt von Größe, erwiderte daraufhin nur: "Das mache ich doch jetzt" und ging dann zusammen mit Peter Peters und Alexander Jobst vor die Tür – und zwar nicht, um in Ruhe eine zu rauchen.
Später beruhigten sich die Gemüter. Das besonnene Auftreten der Schalker Verantwortlichen, die offen auf die Kritiker zugingen, hatte einen großen Anteil daran.
Mit dem Erreichen des Minimalziels, dem im besten Fall direkten Einzug in die Europa League, ist das Pulverfass Schalke aber noch lange nicht beruhigt. Spätestens zur Jahreshauptversammlung am 28. Juni in der Arena wird es wieder brodeln auf Schalke.





















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