Die individuelle Klasse eines Simon Terodde im Verbund mit dem passgenauen Janik Haberer entschied die Partie im Salmtal vor knapp 3000 Zuschauern. Bochum darf sich also über mehr Geld freuen und auf ein tolles Pokallos hoffen.
Und hier die Noten zum Sieg im Salmtal:
Manuel Riemann (3): Bei seinem Debüt wenig beschäftigt. Flog erstmals nach 56 Minuten so richtig durch seinen Strafraum.
Stefano Celozzi (3+): Wie gewohnt sehr beweglich und mit Offensivdrang ausgestattet. In den ersten 20 Minuten spielte er zwar ungewohnt viele Fehlpässe, bot aber dennoch eine gute Leistung.
Patrick Fabian (3): Die vielen Ballverluste in der ersten halben Stunde hielten Fabian und Bastians auf Trapp. Musste in viele Laufduelle gehen und stand insgesamt sicher.
Felix Bastians (3): Gleiches gilt auch für Felix Bastians. Vertändelte zwei, drei Mal das Leder, was aber ohne Folgen blieb. Präzise Flanke auf Terodde (58.), der die Chance ausnahmsweise nicht nutzte.
Timo Perthel (3): Der Linksverteidiger hatte zu Beginn ein, zwei Wackler im Spiel. Ließ Siga aus sechs Metern völlig frei zum Abschluss kommen (11.). Nach 15 Minuten per Kungfu-Einlage niedergestreckt, musste er nach der Pause raus.
Janik Haberer (2+): Er ist die Vorlagenmaschine. Bereitete das 1:0 mit einem schönen Pass vor und war auch am 2:0 entscheidend beteiligt. Immer wieder mit guten Pässen und wichtigen Aktionen im Offensivspiel.
Anthony Losilla (3+): Unauffällige Partie des Franzosen, der in der ersten halben Stunde defensiv gut zu tun hatte und fleißig Lücken zulief.
Tim Hoogland (3+): Steigerte sich nach schwacher Anfangsphase deutlich, bot sich immer an und wagte sich auch das ein oder andere Mal nach vorne. Starker Ballverteiler.
Onur Bulut (3): Unauffälligster Bochumer in der Offensive. Lief die rechte Seite auf und ab, blieb aber ohne zählbaren Erfolg.
Simon Terodde (1): "TORodde" entschied das Spiel im Duett mit Janik Haberer. Dreimal schlug der Stürmer innerhalb von 20 Minuten zu (40./49./59.) und zeigte dabei seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Kasten. Sechs Pokaltore in den letzten drei Spielen - das kann sich sehen lassen.
Marco Terrazzino (1-): Der deutsch-italienische Wirbelwind lief sich zunächst häufiger fest, zeigte aber nach der Pause über welche Qualitäten er verfügt. Sein Solo vor dem 4:0 war technisch ansehnlich, auch wenn die Gegenwehr der Salmrohrer schon nachließ. Schnürrte mit dem Abpfiff noch den Doppelpack.
Giliano Wijnaldum (3+): Kam nach der Pause zu seinem Debüt. Marschierte fleißig mit nach vorne und hinterließ per Distanzschuss eine erste offensive Duftmarke (76.).



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