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DFB ermittelt gegen van Bommel
Empfindliche Strafe droht

Vor dem Ligapokal-Finale am Samstag gegen Schalke 04 muss sich der FC Bayern München mit einer erneuten Undiszipliniertheit seines Profis Mark van Bommel auseinandersetzen. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter Vorsitz von Horst Hilpert aus Bexbach hat gegen den Niederländer ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Nach dem Studium der Fernsehaufzeichnung ist der Mittelfeldspieler dringend verdächtig, sich in der 53. Minute des Ligapokalhalbfinales am Mittwoch beim VfB Stuttgart einer Tätlichkeit gegen seinen Gegner schuldig gemacht zu haben.

Dabei hatte van Bommel in besagter Minute seine rechte Hand in Richtung des Unterleibes des Stuttgarter Spielers Fernando Meira geführt und ihm in die Weichteile gekniffen. Zwar zeigte Schiedsrichter Babak Rafati (Hannover) dem Niederländer die Gelbe Karte, die Tätlichkeit selbst hatte der Referee aber offenbar nicht gesehen. Deshalb leitete der Kontrollausschuss des DFB nach Ansicht der Fernsehaufzeichnung ein Ermittlungsverfahren gegen van Bommel ein.

Dem 30-Jährigen, der zu einer schriftlichen Stellungnahme aufgefordert wurde, droht nun eine empfindliche Sperre.

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