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Younes Mahmoud köpft Irak zur Asienmeisterschaft
Die Überraschung ist perfekt

Der Irak hat zum ersten Mal in seiner Geschichte den Asien-Cup gewonnen. Das Team der durch den Bürgerkrieg gebeutelten Nation schlug den dreimaligen Champion Saudi Arabien in Jakarta mit 1:0 (0:0). Das goldene Tor erzielte Kapitän Younes Mahmoud per Kopf in der 71. Minute. Das bisher beste Ergebnis des Irak war ein vierter Rang 1976 im Iran.

Aus Sicherheitsgründen war in Bagdad bereits zuvor ein nächtliches Fahrverbot verhängt worden. Die Behörden wollten damit möglichen Bombenanschlägen vorbeugen. Nach dem Halbfinal-Sieg gegen das favorisierte Südkorea (4:3 i.E.) waren bei Jubelfeiern 50 Menschen durch zwei Autobomben getötet worden. Dennoch gingen die Menschen nach dem Finalerfolg auf die Straße und feierten wieder im Freudenschüssen den historischen Triumph.

Bereits die Feiern nach dem Viertelfinal-Erfolg hatten Todesopfer gefordert. Mehrere Menschen fielen Freudenschüssen zum Opfer, die von automatischen Waffen abgefeuert worden waren.

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