Egal, ob gegen die vermeintlichen Spitzenteams oder die Kellerkinder – DEG und IEC holen in beeindruckender Manier Sieg nach Sieg.
Den elften in den letzten zwölf Spielen holten die Landeshauptstädter am "Boxing Day" gegen den Vorletzten Schwenninger Wild Wings. Vor 8.628 Zuschauern im ISS Dome, darunter knapp 900 mit einem Sonderzug angereisten Gästefans, siegte die DEG knapp mit 2:1. Der Erfolg hätte aber deutlich höher ausfallen können, Wild Wings-Keeper Joey MacDonald gab den Schwarzwäldern mit zahlreichen Klasseparaden bis zum Schluss eine Siegchance. Und verdiente sich damit auch ein Lob von Siegtorschütze Chris Minard: "Wir hatten viel mehr Chancen, aber MacDonald hat sie im Spiel gehalten."
Nicht im Spiel halten konnte hingegen Patrick Klein, Torwart der Krefeld Pinguine, seine Farben im Auswärtsspiel des Tabellenletzten in Iserlohn. Mit 2:6 unterlag der KEV am mit 4.967 Besuchern abermals ausverkauften Seilersee. Wie so oft in dieser Saison machten die Seidenstädter im eigenen Drittel zu viele Fehler, die von den "Kampfhähnen" gnadenlos ausgenutzt wurden.
Selbstkritisch gestand Stürmer Martin Schymainski, der den ersten der beiden Krefelder Treffer erzielte: "Wir kamen nicht eng genug in die Zweikämpfe, wir waren nicht eng genug am Mann, Iserlohn hat verdient gewonnen." Mehr als zufrieden war hingegen IEC-Trainer Jari Pasanen: "Das war über 40 Minuten richtig tolles Eishockey, danach haben wir verwaltet. Das war sicher nicht schön anzusehen, aber wir sind rundum zufrieden. Alle Spieler haben das gemacht, was sie machen sollten, nicht so wie im letzten Spiel." Da gingen die Sauerländer bei den Nürnberg Ice Tigers noch mit 3:9 unter. Doch echte Spitzenteams lassen sich von derartigen Klatschen nun einmal nicht aus der Bahn werfen.

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