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Werder II schafft die Überraschung gegen Köln
4:2-Sieg nach Verlängerung

Das erste Pflichtspiel der Saison endete für den Zweitligisten 1. FC Köln mit einer Blamage. Fünf Tage vor dem Auftakt beim FC St. Pauli verlor das Team von Trainer Christoph Daum in der ersten Runde des DFB-Pokals nach Verlängerung mit 2:4 (2:2, 2:1) bei der in der Regionalliga spielenden Reserve des Bundesligisten Werder Bremen.

Die Neuzugänge Milivoje Novakovic (13.) und Nemanja Vucicevic (24.) hatten die Rheinländer früh mit 2:0 in Führung geschossen, bevor Martin Harnik (38. und 56.) ausgleichen konnte und Frank Löning (113., Handelfmeter) für die Vorentscheidung sorgte, nachdem der Kölner Tobias Nickenig wegen absichtlichen Handspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Den Schlusspunkt setzte Kenny Schmidt (118.).

Etwa eine halbe Stunde lang stellte der viermalige Pokalsieger aus Köln die wesentlich torgefährlichere Mannschaft. Die 2:0-Führung war die logische Folge. Pech hatten die Gäste, als Tobias Nickenig und Adil Chihi jeweils die Latte trafen und die frühe Entscheidung verpassten. Mit dem ersten Gegentreffer riss jedoch der Spielfluss, und Bremen konnte die Partie ausgeglichen gestalten.

Zwei Unaufmerksamkeiten in der Defensive sorgten schließlich für den Gleichstand durch den Österreicher Harnik, ein Klassenunterschied war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auszumachen. In der Schlussphase der regulären Spielzeit vergab Löning (87.) sogar die große Chance zum vorzeitigen Bremer Sieg.

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