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BVB II: Einzelkritik gegen Erfurt
Unglücklicher Hünemeier

Die fünf Clubs aus Essen, Oberhausen, Wuppertal, Düsseldorf und Dortmund II stehen in der Regionalliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen. Hier erfahren sie es. Heute mit dem 2. Spieltag der letzten Regionalliga-Saison in der jetzigen Form.

Christian Beer (3): Beim 0:1 ohne Abwehr-Möglichkeit. In der Endphase haute er vor seinem Kasten konsequent dazwischen, vorher nicht ganz so souverän bei Flankenbällen.
Nico Hillenbrand (3-): Kämpferisch stark, musste in der Defensive auf Brückner achten, kam nach vorne nicht ganz so zum Zug.
Uwe Hünemeier (4-): Sein Kopfball-Eigentor war sicherlich unglücklich, aber auch sonst hatte er nicht seinen allerbesten Tag. Gelb-vorbelastet aus dem ersten Durchgang, nicht immer so konsequent im Zweikampf, wie man ihn kennt.
Patrick Njambe (2): Erneut eine sichere Bank, Klasse-Stellungsspiel, absolute Lufthoheit, setzte seinen Körper geschickt ein.
Marcel Schmelzer (4-): Seine guten Vorbereitungs-Eindrücke konnte der Blondschopf nur bedingt bestätigen. Mutig in der Offensive, nach hinten aber mit deutlichen Problemen gegen Schnetzler.
Mehmet Akgün (3-): Mit zwei unterschiedlichen Gesichtern. Auf der Sechser-Position zwar kampfbetont, aber nicht sonderlich effektiv. Nach dem Wechsel auf der Außenbahn mit vielen Impulsen, sehr gefährlich.
Marcel Großkreutz (2): Erzielte nicht nur das erste Saisontor, sondern bestach in ungewohnter Offensiv-Rolle mit guter Leistung. Mehrfach vor dem RWE-Kasten mit guten Aktionen.
Christian Eggert (4): Bei ihm wechselten sich Licht und Schatten. Auffallend hektisch im Ball-Transport, so verpufften vielversprechende Ideen.
Denis Omerbergovic (3-): Mit viel Applaus ausgewechselt, rackerte, ging weite Wege, nur der letzte Tick im Abschluss fehlte.
Sahr Senesie (3): Biss wegen seiner Schulter-Verletzung auf die Zähne, ließ sich zur Pause fitmachen. Vergab eine Riesen-Chance, war aber immer anspielbar, forderte die Bälle. Allerdings mitunter alleine auf weiter Flur.
Sebastian Hille (4): Der Neuzugang fing gut an, feuerte sofort einen Warnschuss ab. Insgesamt zwar engagiert, aber kein ständiger Unruheherd.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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