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T-Mobile bleibt dem Radsport erhalten
Vertrag bis 2010 wird erfüllt

Aufatmen beim T-Mobile Team: Das Mobilfunk-Unternehmen wird sich nicht vom Radsport zurückziehen und sein Engagement wie geplant fortsetzen. T-Mobile gab am Donnerstag auf einer Pressekonferenz im Vorfeld der Deutschland-Tour in Saarbrücken bekannt, dass der bis 2010 laufende Vertrag mit Teamchef Bob Stapleton erfüllt wird. Trotz der zahlreichen Dopingfälle im Radsport, insbesondere der positive Befund im eigenen Team durch Patrik Sinkewitz, will T-Mobile den strikten Anti-Doping-Kurs weiter unterstützen.

Bereits seit über 15 Jahren engagiert sich der Bonner Konzern im Radsport. 1991 war das Telekommunikations-Unternehmen, damals als Team Telekom, gestartet. Höhepunkt der Team-Geschichte waren die Toursiege von Bjarne Riis (1996) und Jan Ullrich (1997). 2004 übernahm dann die Mobilfunktochter T-Mobile.

Nach dem Skandal um Ullrich im vergangenen Jahr hatte T-Mobile noch zu Jahresbeginn sein komplettes Team umgekrempelt. Mit einer neuen Führung und einem strikten Anti-Doping-Programm wollte der Rennstall eine Vorreiterrolle für einen sauberen Radsport einnehmen. Doch bereits im Frühjahr wurde über einen Ausstieg diskutiert, nachdem systematisches Doping im Telekom-Team der 90er-Jahre bekannt wurde. Auch T-Mobile-Sportdirektor Rolf Aldag gestand Epo-Doping ein, durfte aber im Amt bleiben.

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