Michael Melka (3+): Wurde kaum geprüft. War immer da, wenn RWE einen Hauch von Gefährlichkeit versprühte. Drei Mal pflückte er hohe Bälle bombensicher herunter (36., 41., 50.).
David Krecidlo (4-): Mit wenig Licht und einer Menge Schatten. Kam nicht ein Mal bis zur Grundlinie durch, auch wenn man ihm zugute halten muss, dass er es immer wieder versuchte. Machte sich viele Ballgewinne durch anschließende Ballverluste selber wieder kaputt.
Jens Langeneke (2-): Nicht nur sein Turban, mit dem er die Partie beendete, ließ auf seinen unbändigen Einsatz schließen. Wirkte unheimlich souverän, lief mehrfach Steilpässe der Essener ab.
Hamza Cakir (3): Bis auf einen kleinen Fehler per Kopf (13.) hatte er alles im Griff. Rettete einige Male sehr abgeklärt. Hatte eine Viertelstunde vor dem Ende die Chance, erneut zu treffen, doch sein Kopfball ging drüber.
Oliver Hampel (3): Stellte seine Vielseitigkeit unter Beweis, ließ auf der linken Seite gar nichts anbrennen. Hielt sich mit Vorstößen zurück, die wenigen Versuche wurden zumeist durch Fouls gestoppt.
Ahmed Cebe (3-): Der Kämpfer mit dem Brummschädel. Auch nach dem Zusammenstoß mit Sercan Güvenisik rackerte er unermüdlich. Setzte sich in Hälfte eins zwei Mal auf rechts prima durch, die Hereingaben waren jedoch jeweils zu unpräzise (14., 19.). Insgesamt fehlte ihm in einigen guten Offensiv-Situationen die Übersicht.
Andreas Lambertz (4): Ersetzte Henri Heeren als Kapitän, zeigte auch vorbildlichen Einsatz. Doch dem Spiel nach vorne konnte er wenig Impulse geben.
Markus Anfang (4): Klärte gegen einen Kopfball von Essens Michael Lorenz auf der Linie (40.). Ansonsten fiel der Regisseur nur durch Standards auf und selbst die hatten nicht immer die gewohnte Genauigkeit.
Marco Christ (2): Der beste Mann auf dem Feld. Zeigte sich im Zweikampf giftig und verbissen, bot sich der Abwehr immer wieder an, um das Heft in die Hand zu nehmen. In der Form ist er aus der Startelf nicht zu verdrängen.
Axel Lawarée (4-): Rettete bei einer Standard-Situation im eigenen Strafraum per Flugkopfball (41.). Eine Szene zum Abschluss bekam er zwar nicht, zeigte dennoch seine Klasse bei der Verarbeitung von langen Bälle. Die Weiterleitung fand jedoch nicht immer einen Abnehmer.
Christian Erwig (4-): War sehr bemüht, ging viele Meter. Trotzdem war von ihm insgesamt zu wenig zu sehen, RWE-Verteidiger David Czyszczon hatte wenig Probleme mit ihm.
Düsseldorf: Einzelkritik gegen Essen
Aktivposten Christ
RevierSport Fussballbörse
Top Artikel
