Ilia Gruev fand nach der Partie gegen Leipzig nur schwer Worte. Zu groß war der Druck, den er sich selbst auferlegt hatte. Nach der furiosen Aufholjagd in den vergangenen Begegnungen wollte der MSV-Coach diese heute vergolden - es war nicht alles Gold was glänzte, die Relegation stand am Ende dennoch zu Buche: "Es fällt einem schwer, nach so einem Spiel die richtigen Worte zu finden. Wir haben jetzt ein wenig gemischte Gefühle", gibt der Bulgare preis.
Dass wir jetzt Relegation spielen dürfen, hätte vor einigen Wochen kaum jemand für möglich gehalten
Ilia Gruev (MSV Duisburg)
Gemischte Gefühle deshalb, weil sich der MSV für diesen Sieg nichts kaufen kann. Erreicht ist noch nicht viel, lediglich der erste Berg der langen Etappe bezwungen. Das sieht auch Gruev so: "Natürlich freuen wir uns riesig über diesen Sieg. Meine Truppe hat sich das in den letzten Wochen hart erarbeitet. Dass wir jetzt Relegation spielen dürfen, hätte vor einigen Wochen kaum jemand für möglich gehalten. Wir sind immer mehr zusammengewachsen und haben uns permanent gesteigert. Jetzt gilt es, den eingeschlagenen Weg auch zu Ende zu gehen."
Ob in der Relegation wieder Michael Ratajczak das Duisburger Tor hütet oder ob, wie gegen Leipzig, Marcel Lenz
Marcel Lenz» zum Profil aushelfen muss, lässt Gruev indes offen: "Wir versuchen alle Leute fit zu bekommen. Wenn Rata es nicht schaffen sollte, dann spielt Lenz, damit habe ich überhaupt kein Problem."




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