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Debüt für Angelow und Cottbuser "Nordwand"
Kapazität auf 22.746 Besucher erhöht

Gleich zwei "Neuzugänge" kann Bundesligist Energie Cottbus Heimspiel gegen den VfL Bochum am Sonntag (17.00 Uhr/live bei Premiere) präsentieren. Außerhalb des Rasens wird die neue "Nordwand" im Stadion der Freundschaft eingeweiht. Durch die in der Sommerpause für rund zwei Millionen Euro neu errichtete Stehplatz-Tribüne erhöht sich die Gesamtkapazität der Arena von 22.446 auf 22.746 Besucher.

Damit zogen die Lausitzer an der Leverkusener Bayarena (22.500) vorbei und besitzen vorerst nicht mehr das kleinste Stadion der Bundesliga. Im Falle des Klassenerhalts plant Energie zudem die Errichtung einer weiteren überdachten Stehplatz-Tribüne im südlichen Gästefanbereich. "Durch die Mehreinnahmen in der Bundesliga, vor allem im TV-Sektor, ist das ein realistisches Projekt", sagte Energie-Manager Steffen Heidrich.

Dem Cottbuser Trainer Petrik Sander steht derweil nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Es fehlen lediglich die Abwehrspieler Ovidiu Burca (Reha nach Wadenbein-OP) und Vragel da Silva (Rot-Sperre). Zweiter Debütant neben der Tribüne ist Neuzugang Stanislaw Angelow. Der bulgarische Nationalspieler hatte nach einem Transferstreit mit Lewski Sofia erst in der vergangenen Woche die Spielberechtigung durch den Weltverband FIFA erhalten.

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