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HSV schaltet FIFA und DFL ein
Sanktionen drohen

Der Machtkampf zwischen Bundesligist Hamburger SV, Mittelfeldspieler Rafael van der Vaart und dem FC Valencia geht in eine neue Runde. Nun haben die Norddeutschen auch die Deutsche Fußball-Liga (DFL) und den Weltverband FIFA eingeschaltet. Der HSV schickte den beiden Dachorganisationen Kopien eines Schreibens an den spanischen Erstligisten, in dem er Valencia aufforderte, die Bemühungen um den Spieler unverzüglich einzustellen. Die Hamburger wiederholten darin, dass van der Vaart nicht zum Verkauf stünde.

Der noch amtierende HSV-Kapitän hatte am Montag seine Absicht erklärt, nach Valencia wechseln zu wollen. Der Vierte der spanischen Meisterschaft hatte ein Angebot über 14 Millionen Euro unterbreitet, das der HSV aber ablehnte. Van der Vaart wurde mitgeteilt, dass er seinen bis 2010 laufenden Vertrag in dieser Saison erfüllen muss. Diese klare Aussage wurde bislang aber weder von Valencia noch von van der Vaart akzeptiert. Im UEFA-Cup-Qualifikationsspiel am Donnerstag bei Honved Budapest (0:0) fehlte der Holländer auf Grund einer angeblichen Rückenverletzung.

Sollten van der Vaarts Berater Sören Lerby oder der FC Valencia den Wechsel aus Hamburg weiterhin vorantreiben, drohen ihnen nun Sanktionen durch die FIFA. Im Spielervermittler-Reglement der FIFA ist festgelegt, dass ein Berater und ein Verein einen Spieler nicht dazu bewegen dürfen, seinen Verkauf trotz laufenden Vertrages zu forcieren.

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