Wie hart die letzten Wochen, ja Monate für ihn waren, zeigte das gewonnene Elfmeterschießen gegen Borussia Dortmund. Der Katalane ließ seinen Emotionen freien Lauf und weinte in aller Öffentlichkeit - das erste Mal, dass man den Gentleman so menschlich in seiner Bayern-Ära sah. "Die letzten fünf Monate waren nicht einfach. Viele Leute sprechen über viele Sachen. Wenn du nicht gewinnst, dann bist du es schuld. Am Ende zählen die Titel für Bayern München, aber ich werde es vermissen, jeden Tag mit diesen Spielern zu arbeiten", erklärte Guardiola.
Seit seinem feststehenden Wechsel zu Manchester City war nichts mehr so wie vorher. Guardiola fehlte plötzlich der große Respekt. Der City-Deal veränderte einiges. Trotzdem wollte der Spanier nicht nachkarten und zeigte sich auf der Pressekonferenz als großer Mann: "Es war eine Riesenehre für mich, hier zu sein und für diesen tollen Verein zu arbeiten."
Warme Worte, die Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge auf dem anschließenden Bankett nur zurückgeben konnte. "Wir können auf dieses Team stolz sein", ein Lob, welches auch Guardiola gebührt.
Auch die Spieler, die ihren Trainer immer als hoch professionell kennengelernt haben, konnten an diesem Abend die Emotionen des Coaches nachvollziehen. Thomas Müller: "Wenn alles vorbei ist, dann können die Dämme auch mal brechen. Vorher muss er seinen Beruf machen und jetzt kann er auch endlich mal Mensch sein." Wie wahr.



















Hinweis:
Um Kommentare schreiben zu können, musst du eingeloggt sein. Falls du noch nicht angemeldet bist, kannst du dich hier kostenlos anmelden.
Login via Facebook
Der Login via Facebook erleichtert Ihnen die Anmeldung