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Fans sauer auf Leipzig, Rangnick und RB-Boss

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RB Salzburg, RB Salzburg
Foto: firo

Die Fans des FC Red Bull Salzburg sind wütend – auf ihren eigenen Verein, auf RB Leipzig, auf Ralf Rangnick und auf Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz.

In einem offenen Brief holt die organisierte Fanszene der Salzburger zum Rundumschlag aus.

Da wäre zunächst die Sache mit dem Meisterstern, auf den der Klub nach zehn Meisterschaften (drei durch den Vorgängerverein Austria Salzburg, sieben seit der Übernahme durch Red Bull) freiwillig verzichtet. Offenbar möchte man mit der Austria aus Marketing-Gründen rein gar nichts mehr zu tun haben. Die Fans sehen das jedoch anders und traten zum Ende der vergangenen Saison sogar in einen Stimmungsboykott, um ihrer Forderung nach dem Stern Nachdruck zu verleihen.

Gefunden auf …

Ein weiterer Dorn im Auge ist den Salzburg-Fans die Transferpolitik des Schwester-Vereins aus Leipzig. 12 Spieler hat der Bundesliga-Neuling seit seiner Gründung im Jahr 2009 aus Salzburg nach Sachsen geholt. Die österreichischen Fans fürchten nun, dass ihr Klub zum Farmteam für das neue Aushängeschild des Getränke-Imperiums degradiert wird.

In einem offenen Brief machen die Anhänger ihrem Ärger nun Luft: „Aktuell sind wir lediglich die Lachnummer im Klubfußball. Nicht nur der Verein, sondern auch wir Anhänger sind ohnedies permanentem Bashing durch den Rest der Fußballwelt ausgesetzt, damit haben wir leben gelernt. Doch mit oben angeführten Punkten können wir nicht mehr leben!“, kritisieren die Fans darin.

Auf Seite 2 lesen Sie den offenen Brief der organisierten Fanszene des FC Red Bull Salzburg im Wortlaut:

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KOMMENTARE

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  • mr_president 06.09.2016 13:26 Uhr
    Tja, das sind dann halt die Folgen von dieser „Extrem-Prostitution” – es ging da doch von Anfang an weniger um den Sport sondern mehr um das Image dieses Brausegetränks.
    Mir tun jedenfalls die Fans des Brauseklubs Salzburg nicht leid…!
  • sga-team1 06.09.2016 14:03 Uhr
    Fragt doch mal bei Coca-Cola oder Müller Milch nach, vielleicht übernehmen die Euch. "CC Salzburg" oder "MM Salzburg" ist doch auch nicht schlecht. Wen interessiert es, ob der Ösisprudelclub mit einem Stern an der Brust aufläuft? Am besten die ganzen Reklamevereine in eine eigene Prostitutionsliga packen, schlimm genug das in Deutschland bereits Audi Ingolstadt, Chemie Leverkusen, VW Wolfsburg, Brausesuppe Leipzig und Hoppsklaven Hoffenheim die Bundesliga bevölkern.
  • andreas.schulze.503 06.09.2016 14:38 Uhr
    Wie finanziert sich der Fußball von heute und morgen? Durch Tradition, und Liebe zum Verein...hahahaha
  • entelippensDo 06.09.2016 17:58 Uhr
    Ich sag nur: " Die Geister die ich rief..."
    Meine Mitleid hält sich in engen Grenzen, in sehr engen ....
  • S04forever 06.09.2016 18:48 Uhr
    Was hier für eine verlogene Sch.... geschrieben wird....Wenn Red Bull...oder weiss der Henker wer....morgen früh bei eurem Verein anklopft und mit 20 Millionen Euro wexelt...möchte ich sehen...wer da Nein sagt...Das die Salzburger sich verschaukelt fühlen kann ich verstehen...Anscheind nur noch das ungeliebte Stiefkind.
  • entelippensDo 06.09.2016 20:03 Uhr
    @ S05 forever: Auch RWE würde 20 Mio nehmen,klar, aber nur unter der Bedingung dafür nicht seine Seele verkaufen zu müssen.
  • S04forever 06.09.2016 22:40 Uhr
    @entelippens....Dann sag mir mal genau...wo Seele verkaufen anfängt...Hattet ihr nicht auch mal vor langer Zeit etwas mit Kinowelt...?? Ein Sponsor der etwas gibt...verlangt auch etwas...Da die Grenze zu finden...nicht so einfach...
  • Hafenstr.97a 07.09.2016 15:26 Uhr
    @S04forever: Du hast in meinen Augen vollkommen recht. Jeder finanziell angeschlagene Klub würde es tun, alles andere wäre ja schon Vereinsschädigendes Verhalten. Seele hin, Seele her. Mein Gott wo lebt ihr?
    @ entelippensdo: Fußball ist schon lange ein Wirtschaftsunternehmen geworden, nur die meisten Vereine verpacken es etwas geschickter als RB

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