Sebastian Rode, 6:0 in Warschau, jetzt 6:0 gegen Darmstadt 98. Wird das das neue Standardergebnis von Borussia Dortmund?
Das wäre schön. Das war auf jeden Fall eine gute Reaktion auf die Niederlage in Leipzig. Aber es geht in drei Tagen schon weiter, dann haben wir in Wolfsburg ein schweres Spiel vor der Brust.
Nach solchen Spielen kommt ja zwangsläufig die Frage: War Darmstadt so schlecht oder der BVB so gut?
Ich denke, es ist eine Mischung aus beidem. Man muss erst einmal sechs Tore schießen und wir hatten noch Chancen, viel höher zu gewinnen. Nachdem sie nur noch zu zehnt waren, wurde es natürlich noch einfacher für uns. Aber wir haben nie locker gelassen und auch nach dem 3:0 weiter nach vorne gespielt.
Und dann treffen Sie auch noch mit der Hacke...
Ja, war ein schönes Tor, mein erstes im BVB-Trikot. Hoffentlich kommt noch das eine oder andere hinzu.
Haben Sie sich das von Gonzalo Castro abgeguckt?
Rode (grinst): Ja, er hat es vorgemacht mit links, ich habe es dann spiegelverkehrt mit rechts nachgemacht.
Es gab einige Wechsel vor dem Spiel – profitiert der BVB jetzt von der neuen Breite im Kader?
Wir haben es alle immer betont, dass das sehr wichtig ist. Wir haben alle drei Tage ein Spiel, da ist es wichtig, dass man nicht nur 14 Topspieler hat, sondern 19, 20 oder 21. Wenn man mit frischen Spielern spielen kann, kann man auch bessere Leistung abliefern.
Auch wenn es sie dann mal trifft und sie nun zweimal auf der Bank saßen?
Ich hatte auch kein ganz so gutes Spiel in Leipzig. Mal zu pausieren oder von der Bank zu kommen, ist gar kein Problem. Man muss immer dranbleiben, den Kopf oben behalten. Bei der Qualität der Mannschaft kann es jeden mal erwischen.



















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