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Ein heißes Thema lässt Heidel noch kalt

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Foto: firo

Bundesligist Schalke 04 strebt bei Leon Goretzka und Max Meyer eine Vertragsverlängerung an. Der Verein wartet noch auf den richtigen Moment.

Schalkes Sport-Vorstand Christian Heidel hat in den nächsten Wochen viel Arbeit vor sich. Bei den Königsblauen laufen zehn Profi-Verträge aus. Einige Arbeitspapiere, wie etwa das von Routinier Klaas-Jan Huntelaar, beinhalten eine automatische Verlängerungs-Option. Auch bei Defensiv-Allrounder Dennis Aogo soll sich der Kontrakt beim Erreichen einer gewissen Spiel-Anzahl verlängern.

Die Jung-Stars Max Meyer und Leon Goretzka sind noch bis Juni 2018 an den FC Schalke 04 gebunden. Heidel ließ bereits durchblicken, dass sich der Klub um eine vorzeitige Verlängerung der Zusammenarbeit mit den beiden deutschen Nationalspielern bemüht.

„Dann soll Juve sich erst mal melden“

Das hochtalentierte Schalke-Duo ist begehrt. Der englische Top-Klub Tottenham klopfte vor wenigen Monaten wegen Meyer bei Schalke an. Beim Länderspiel zwischen Italien und Deutschland (0:0) soll Juventus Turin einen Beobachter geschickt haben, um speziell Goretzka unter die Lupe zu nehmen.

„Leon hat in der Nationalmannschaft so in der Art gespielt wie bei uns auf Schalke. Er ist selbstbewusst aufgetreten“, lobt Heidel. Das Thema Goretzka bleibt bei Juve heiß, lässt Schalke aber relativ kalt. Axel Schuster, Direktor Sport, meint: „Wenn Juventus irgendetwas an oder von Goretzka haben will, sollten sie sich erst einmal bei uns mal melden.“ Bei einem Mega-Angebot würde Schalke 04 grundsätzlich zuhören, aber die Königsblauen planen langfristig mit Goretzka und Meyer. Schuster: „Eine vorzeitige Vertragsverlängerung hängt immer von zwei Seiten ab. Man muss den Moment finden, an dem beide Interessen zusammenpassen.“ Der enge Heidel-Vertraute schiebt nach: „Niemand wünscht sich, dass ein Profi seinen Verein ablösefrei verlässt.“

Genau das Szenario droht bei Abwehrspieler Sead Kolasinac, der noch bis Juni 2017 unter Vertrag steht. Heidel: „Ich weiß, was passiert, wenn Sead nicht verlängern sollte.“ Dem will er aktuell energisch entgegenwirken.

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