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RWE
Am Ende zählt nur die Quali für den DFB-Pokal

(27) Kommentare
Foto: Thorsten Tillmann

Rot-Weiss Essen quälte sich am Mittwochabend bei kalten Temperaturen erst in der Verlängerung ins Niederrheinpokalhalbfinale.

Das "Wie" ist dabei ganz egal, so lange sich Rot-Weiss Essen trotzdem für den DFB-Pokal qualifiziert, sagt zumindest Benjamin Baier. RS sprach mit dem Kapitän über den 2:0-Sieg gegen den Stadtrivalen Schonnebeck.

Wir sprachen nach dem Spiel mit Essens Benjamin Baier.

Benjamin Baier, wie erleichtert sind Sie nach den beiden späten Toren gegen Schonnebeck?
Ich meine, unser Ziel ist klar: Wir wollen wieder in den DFB-Pokal. Schonnebeck war ein schwerer Gegner, nichtsdestotrotz sind wir weitergekommen und das zählt im Pokal. Das ist wirklich das einzige. Unsere Serie ist weiter gewachsen, auch wenn viele unser Spiel dabei vielleicht nicht so gut fanden. Wichtig ist, dass ein Erfolgserlebnis da ist und dass wir weitergekommen sind, denn das zählt.

Was hat es denn so schwer gemacht?
Schonnebeck hat sich ja schon weit hinten reingestellt und gut verteidigt. Ich denke, wir haben sehr gut angefangen und wenn wir ein frühes Tor machen, sieht es anders aus. Ich weiß nicht, ob Marcel Platzeks Treffer abseits war, das hätte für uns gut reingepasst. Aber im letzten Drittel waren wir nicht gut. Die Flanken waren manchmal etwas zu kurz, da haben die Absprachen nicht so funktioniert. Da haben wir uns das Leben selbst auch ein bisschen schwerer gemacht. Wir wussten um unsere Qualität und dass wir ruhig bleiben müssen.

Und Sie sind ruhig geblieben.
Wir wissen, was wir für eine Qualität haben, auch wenn die letzten Spiele spielerisch nicht so gut waren. Wir wissen aber auch, dass wir Tore schießen können, auch wenn es 120 Minuten gedauert hat. Aber man kann sich nicht immer alles aussuchen. So lange wir in den DFB-Pokal kommen, ist mir das auch egal.

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  • 01.12.2016 13:00 Uhr
    Den Spielern ist also egal, wie gespielt wurde ? Den meisten Zuschauern aber nicht: Während die Schonnebecker trotz der Niederlage vom zahlreichen Anhang auf der Haupttribüne zu Recht gefeiert wurden, leerte sich die nur spärlich besetzte Westtribüne in Sekundenschnelle. Eine Handvoll klatschte dort nur aus Sarkasmus!!!

    Persönlich habe ich eines der schlechtesten RWE-Spiele seit Jahrzehnten gesehen - und mir ist das nicht egal. Denn während die jetzigen gutbezahlten Viertliga-Spieler in einigen Monaten größtenteils bei anderen Vereinen abkassieren werden , hoffe ich weiterhin auf eine Verbesserung der sportlichen Leistungen und ein Abrufen der angeblich vorhandenen Qualitäten der Spieler.

    PS: Wenn Herr Baier für das Pokalspiel nach Leistung bezahlt worden wäre, ...
  • 01.12.2016 13:09 Uhr
    Ein F.K. hätte gesagt... Wir spielen seit Wochen, Monaten sch....aber wir Punkten, bzw. wir kommen weiter.
    So etwas fehlt mir und dieses Interview erinnert mich an das letzte von B.B. wo über Selbstzufriedenheit diskutiert wurde.
    Die sehen gar nicht, dass sie die Zuschauer aus dem Stadion spielen, oder sie wollen es nicht sehen.
    B.B. Sollte sich mal die Aussage von S.D. auf der Pk durchlesen.
  • Red-Whitesnake 01.12.2016 13:13 Uhr
    Herr Baier, Glückwunsch zum Sieg. Mehr sagen braucht man auch nicht.
    Ich konnte gestern ganz kurzfristig doch zu diesem Spiel kommen. Natürlich ist das WIE Spiele gewonnen werden egal, aber das ist mir im Fall von RWE und dem Moment zu einfach. Ihr konntet gestern froh und glücklich sein, dass man in die Verlängerung durfte. Hafenstrassen-Fußball... ich könnte mich kaputt lachen. Das habt ihr vielleicht mal gehört, aber auf dem Platz umsetzen ? Lassen wir es lieber. Und die Serie ohne Niederlage wächst weiter an... klar, alles in Ordnung. Aber, selbst die Zuschauer werden immer weniger. Tolle Serie sage ich nur. Qualität ? Qualität hat nur die Bratwurst, Frikadelle und das Stauder. Schmeckt mir nämlich immer. Ach ja... ich bin gestern nach 90 Minuten gegangen und habe ihr Tor zum 2-0 im Liveticker erlebt. Glückwunsch und Danke für den Halbfinaleinzug. Hatte nämlich schon nicht mehr daran geglaubt. Auf das die Serie weiter wächst. Nur der RWE 07
  • Rot Weisses Essen 01.12.2016 15:12 Uhr
    ich denke nicht, dass man das spiel gestern als gratmesser für die allgemeinen Zuschauerzahlen hernehmen kann. bei Pokalspielen gegen derartige Gegner sind nie besonders viele da.

    Desweiteren finde ich nach dem letzten jahr hat schöner fussball im mom keine Priorität. Erstmal in die spur kommen was die Ergebnisse angeht (es waren viele spiele dabei die zwar mit mehr glück als verstand gewonnen wurden, die wir letzte Saison aber locker verloren hätten) und danach kann man dann weiter aufbauen und schönen fussball spielen.
  • Lackschuh 01.12.2016 15:36 Uhr
    Die Spieler machen es halt wie einige Fans auch : man redet sich das Grauenvolle rund!
    Es werden ja sogar Fortschritte gesehen und das ist halt alles immer im Auge des Betrachters. Verläuft genau diese eine 87-te Minute anders, dann lauten die Berichte und Stellungnahmen ganz, ganz anders.
  • bosco 01.12.2016 16:10 Uhr
    Stimmt, Stadt-Derbys ziehen nicht mehr so wie früher, dazu gestern das saukalte Wetter.

    Dennoch: Auch in den regulären Ligaspielen sind die Zuschauerzahlen deutlich rückläufig. Wuppertal wird noch mal ein Ausreisser nach oben sein, wegen der alten Rivalität.

    Die Jungs müssen doch merken, dass sie momentan nur noch wenig Kredit bei den Fans haben. Auswärts fahren auch immer weniger mit, und gestern war die West in der Tat in Sekundenschnelle leer.
  • Rot Weisses Essen 01.12.2016 16:14 Uhr
    ja natürlich sind die Zuschauerzahlen leider momentan rückläufig aber genauso wie es ausreisser nach oben gibt war das gestern eher einer nach unten Zwinker
  • trini010207 01.12.2016 16:15 Uhr
    Herr Baier hat natürlich Recht, wenn er sagt, dass im Pokal nur das Weiterkommen zählt. Bedenklich finde ich dann jedoch folgende Äußerung von ihm: "Unsere Serie ist weiter gewachsen, auch wenn viele unser Spiel dabei vielleicht nicht so gut fanden."

    Diese Äußerung lässt bei mir den Verdacht aufkommen, dass er persönlich die abgerufenen Leistungen der Mannschaft und auch seine eigene in den letzten Wochen in Ordnung findet, da sie ja nicht verloren haben.

    Wenn das wirklich der Fall sein sollte und ein Großteil der Mannschaft genau so denkt, dann können wir RWE-Fans nur von besseren Fussball träumen.

    Es ist diese Selbstzufriedenheit und mangelnde Selbstkritik die mich seit drei Jahren stört. Sie reden, reden, reden aber machen nicht. Durch arrogantes Auftreten hat noch keiner Erfolg gehabt. Hinter Erfolg einer Mannschaft steht immer harte Arbeit an sich selbst und am Teamgeist. Dazu muss aber erst einmal die eigene Erkenntnis und der Wille da sein, sich stetig zu verbessern und im Team zusammen zu arbeiten. (Schaut mal nach Lotte, Würzburg, Darmstadt)
  • 01.12.2016 17:42 Uhr
    @trini,

    du hast Heidenheim vergessen :-) !!! Ein ganz toller Verein, eine super Vereinsführung, gute Sponsoren, einer super Teamgeist.

    Obwohl Heidenheim aktuell auf Platz 4 (punktgleich mit Platz 3 ist) drehen dort nicht die Fans durch und sprechen gleich vom Aufstieg.

    Auch wenn Heidenheim aktuell 15 in der anbelle wäre, kann der Trainer dort erfolgreich mit der Mannschaft arbeiten.

    Leider kann man so nicht in jedem Verein so arbeiten.
  • bosco 01.12.2016 17:43 Uhr
    @Rot-Weisses Essen Ja, aber am Ende zählt der Schnitt aus ALLEN Spielen (Regionalliga). Pokal wird für die meisten in der Tat meistens erst interessant, wenn es gegen WSV, RWO etc. geht. Schonnebeck, das klingt für die meisten wohl zu sehr nach Bezirkssportanlage...Selbst die Derbys gegen den ETB haben ja schon seit langem nicht mehr den Reiz früherer Tage....
  • bosco 01.12.2016 17:45 Uhr
    @Espana

    Was Du geschrieben hast, kann man wohl 1:1 auch auf den SV Sandhausen übertragen
  • 01.12.2016 17:49 Uhr
    Boah und auf RB Leipzig, Eintracht Braunschweig und was weiß ich wen.
    Erkennt ihr nicht das es um Selbstkritik und Selbstzufriedenheit in der NANNSCHAFT geht.
    Das musste jetzt raus!
  • 01.12.2016 17:51 Uhr
    Sollte natürlich MANNSCHAFT heißen
  • Rotor 01.12.2016 20:24 Uhr
    Im Pokal ist schon so mancher Favorit gestolpert. Wichtig ist, dass wir eine Runde weiter sind und das die Mannschaft sich festigt und weiterentwickelt. Nächste Saison haben wir dann eine eingespielte Mannschaft und dann läuft es auch runder. Die Saison darauf haben wir dann eine Aufstiegsmannschaft :-)
  • 01.12.2016 20:47 Uhr
    Das ist doch hypothetisch und Wunschdenken. Es hat nichts mit der aktuellen Lage zu tun die sich schon seit ca. drei Jahren hinzieht. Dann als Kapitän solche Aussagen zu tätigen, ist wohl völlig neben der Spur und das zum wiederholten mal.
    Selbst S.D. hat für die unruhige Stimmung Verständnis.
    Die ganzen glattbügel Beiträge kann ich echt nicht mehr ertragen.
  • 01.12.2016 21:56 Uhr
    @Willi,

    geh doch einfach zum Training und mach die alle mal lang !!!!

    Du hast mit deiner Grundeinstellung schon nicht unrecht.

    Auf der anderen Seite kenne ich schon seit über 23 Jahren RWE Fans die meistens recht schnell unzufrieden sind, einem neuen Trainer, jungen Spielern, neuen Spielern kaum eine Chance geben sich zu entwickeln.

    Nimm die Aussage von B.B nicht so wörtlich. RWE besitzt halt nicht die gute FC Bayern Stube. Wo jeder Spieler erstmal auf ein Interview geschult wird.

    Am Ende wird abgerechnet !!

    Das Ende ist nach der Hoch 3 Aktion Sommer 2019. ich bin Optimist, dass RWE schon das Zeug haben kann im Sommer 2018 aufzusteigen.

    Lasst die Jungs diese aktuelle scheiss Phase durchleben und sie werden damit wachsen.

    Wenn du weiter unzufrieden bist, geh zum Training und sag den Jungs es direkt Face to Face.

    Dann hast du auch gleichzeitig dein Gespräch auf Augenhöhe mit deinen Buhmännern !!!
  • 01.12.2016 21:56 Uhr
    @Willi,

    geh doch einfach zum Training und mach die alle mal lang !!!!

    Du hast mit deiner Grundeinstellung schon nicht unrecht.

    Auf der anderen Seite kenne ich schon seit über 23 Jahren RWE Fans die meistens recht schnell unzufrieden sind, einem neuen Trainer, jungen Spielern, neuen Spielern kaum eine Chance geben sich zu entwickeln.

    Nimm die Aussage von B.B nicht so wörtlich. RWE besitzt halt nicht die gute FC Bayern Stube. Wo jeder Spieler erstmal auf ein Interview geschult wird.

    Am Ende wird abgerechnet !!

    Das Ende ist nach der Hoch 3 Aktion Sommer 2019. ich bin Optimist, dass RWE schon das Zeug haben kann im Sommer 2018 aufzusteigen.

    Lasst die Jungs diese aktuelle scheiss Phase durchleben und sie werden damit wachsen.

    Wenn du weiter unzufrieden bist, geh zum Training und sag den Jungs es direkt Face to Face.

    Dann hast du auch gleichzeitig dein Gespräch auf Augenhöhe mit deinen Buhmännern !!!
  • rotweissmarkus 01.12.2016 23:34 Uhr
    Bei dem Theater in der Stadt werden Stadt fremde Vereine von mir nicht unterstützt, nicht mit 1 Cent .
  • 02.12.2016 07:17 Uhr
    @Espana
    Ich finde es schön, dass Du anfängst meine Grundeinstellung zu verstehen.
    Damit Du noch mehr verstehst, ein bisschen Hintergrund zu mir.
    Ich bin seit über 40 Jahren Fan. Begonnen habe ich in der West, über Block K in den Block D wo ich fast über 10 Jahre war. Auf R2 habe ich Monatelang Nic Heimann verteidigt und in Block D z.B. Wulnikowski, aber irgendwann platzt jedem der Kragen und man will jemanden nicht mehr sehen. Das war bei mir bei unter anderem bei Wrobel so und bei Kevin Behrens. Aktuell ist es bei A.W. so und so langsam auch bei M.W.
    Die Personalentscheidungen in den letzten Jahren waren etwas für das Klo.
    Obwohl er ein guter Rhetoriker ist, ist die Aussendarstellung was für den A....
    Ein F.K. war bestimmt auch nicht geschult um Interviews zu führen.
    Für mich spiegeln die Interviews den Charakter der Mannschaft wieder, anders kann man sich drei Jahren leblosen Fußball nicht erklären.
    Wenn ich Zeit und die Muse habe, werde ich zum Training gehen und meinen Unmut ansprechen.
    Im übrigen bin ich auch Mitglied, konnte die letzte Sitzung aber nicht besuchen. Sehr schade weil ich mir die Mühe gemacht habe die Jugendarbeit unter A.W. Zu analysieren und da sind wir mit dem 1.FC Mönchengladbach auf Augenhöhe. Wahrscheinlich noch mit anderen. Wenn das gut ist, dann...
    Auch auf die Gefahr das ich mich wiederhole, mir geht der emotionlose Fußball auf den Geist, die fehlende Selbstkritik und die Selbstzufriedenheit.
    Ich bin anderen Hafenstr Fußball gewöhnt und in dieser Art wünsche ich ihn mir wieder, oder ich bin weiter unzufrieden, wie viele andere auch und es werden wöchentlich mehr.
  • Hafenstraße07 02.12.2016 09:17 Uhr
    Willi Glück, mit Behrens bin ich einverstanden, aber was hast du gegen Wrobel? Wir sind mit einer Insolvenzmannschaft aufgestiegen - hatten eine intakte 2 Mannschaft die wieder Aufstieg und man aus reine Dummheit gestrichen hat (Harrtgen). Nur finanziell waren wir damals nicht so betucht wie aktuell. Was Jamro und Wrobel mit den vorhandenen Mitteln gemacht haben, ist aus meiner Sicht deutlich überdurchschnittlich!
    Wir würden deutlich besser mit denen dastehen und hätten deutlich weniger Personalkosten gehabt bzw. mehr freie Gelder für höherklassige Spieler.... Aber so ist man ja auch damals mit Uwe Neuhaus umgegangen... ein Roter durch und durch
  • 02.12.2016 09:32 Uhr
    Kann ich Dir sagen. Unter Wrobel fing der Stillstand und der unansehnliche Fußball an.
    In der Saison als er entlassen wurde, wurde das erste mal von oben mitmischen und sogar von Aufstieg gesprochen. Was wir aber gesehen haben, war Fußball zum abgewöhnen und daran hat sich bis heute nichts geändert. Nichts gegen die Arbeit in der sensationellen Aufstiegssaison und das Jahr darauf, aber dann war es aufgebraucht. Er war mit seinem Trainerlatein am Ende. Warum hat man Wrobel denn gehen lassen und ihm nicht den Sportdirektorposten gegeben? Weshalb darf A.W. weiter pfruschen? Siehste, da sind wir wieder bei unglücklichen Personalentscheidungen.
  • Hafenstraße07 02.12.2016 10:19 Uhr
    sehe ich anders. Man muss immer sehen: wie steht das Verhältnis Budget und Mannschaft zueinander. Und da konnte man nicht mehr erwarten! Und es kann nicht immer am Trainer liegen, - jeder der Mannschaftssport betrieben hat, weiss, dass man auch, obwohl die Mannschaft intakt ist, einfach mal eine scheiss Saison spielt. Zum Sportdirektor gebe ich dir Recht!
  • 02.12.2016 11:41 Uhr
    Es kommt doch darauf an, das man die Problematik erkennt und anspricht. Ob man sich in Details unterscheidet, oder nicht, spielt doch keine Rolle.
    Ich möchte nicht das unser Verein leblos wird, wonach es zur Zeit leider aussieht.
  • 02.12.2016 12:05 Uhr
    Viele unterschiedliche Meinungen und das ist gut so !!

    Thema Wulnikowski, ich hätte ihn gar nicht erst verpflichtet, genauso wenig wie unseren damaligen super Torwart im 5 Meterraum Karim Zaza. Ich frag mich wie die es überhaupt geschafft haben einen Vertrag bei RWE zu bekommen. Ein Spieler macht ja nicht nur ein 1 tägiges Probetraining.

    Thema Wrobel: Mit einer no Name Mannschaft aufgestiegen, alles super und vielen Dank !!!

    Ich kann mich an ein Freundschaftsspiel beim ETB erinnern. RWE hat in den ersten 45 Minuten grotten schlecht gespielt. Hab damit gerechnet das Wrobel die die.
  • 02.12.2016 12:10 Uhr
    Spieler in der Pause zusammen scheisst, Wechsel durchführt, dass in der zweiten Halbzeit ein RWE agiert der kämpft, stark in die Zweikämpfe geht und eine Reaktion zur ersten Halbzeit kommt.

    Leider nichts von all dem ist passiert. 5 Meter Pässe sind nicht angekommen, von Kampfgeist, oder einem starken Willen gegen den ETB hoch zu gewinnen fehlte jede Spur !!!

    So hab ich viele Wrobel spiele erlebt.

    Kenne auch einen früheren Spieler privat. Einige interne Sachen die ich gehört habe, finde ich unterirdisch.
  • D-Info 02.12.2016 21:02 Uhr
    Auch wenn wir seit Aachen die Serie von 10? nicht verlorenen Spielen haben und gar nicht so schlecht da stehen.
    Ich würde auch gerne mal wieder schönen Fußball sehen.
    Ich denke mal wieder darüber nach, warum ein solcher Kader selbst zu Hause nicht mehr in der Lage ist, mitreissenden, offensiven, selbstbewußten und ansehnlichen Fussball zu spielen.
    Doc Welling, zu dem ich zu 100 Prozent stehe, hatte mal den gleichen Anspruch angemeldet als er vom Hafenstraßenfußball sprach.
    Als dann aber genau diese Attribute ausblieben, hat er den Begriff Hafenstraßenfußball umdefiniert und naja entschärft.
    Das fand ich schade denn er hat damit unnötigerweise die Ansprüche heruntergeschraubt.
    Die Ursache allen Übels sehe ich zu einem großen Teil darin, dass der einzelne Spieler sich nicht wirklich mit dem Verein identifiziert.
    Der Gedanke drängt sich auf, weil etliche RWE Spieler nachdem sie den Verein verlassen, in anderen Vereinen plötzlich top Leistungen zeigen.
    Nach dem Spiel geschlossen zur West zu gehen ist für mich kein Beweis für mannschaftliche Geschlossenheit.
    Nicht falsch verstehen. Ich sage nicht, dass die Mannschaft Probleme untereinander hat. Das kann ich nicht beurteilen.
    Ich sage, dass so manchen Spieler der Verein gar nicht gross interessiert. Die Ehre, bei einem solchen Verein zu spielen, ist keine mehr.
    Der Wille, mit seinen Mannschaftskollegen zusammen das Spiel unter allen Umständen gewinnen zu wollen ist nicht wirklich offensichtlich.
    Ich habe Assindia Dauerkarten und habe auf der Sparkassentribüne und im Assindia Bereich folgende Beobachtungen gemacht:
    Manche, nicht alle, verletzte Spieler sitzen während des Spiels gelangweilt in der Tribüne und beschäftigen sich ununterbrochen mit ihrem IPhone-87S.
    Null Teilnahme am Spiel. Als würde dort gar nicht ihr Verein spielen.
    Bei Cebiou Soukou haben wir sogar beobachtet, dass er mit seinen Freunden während der Spiele nicht einmal die Assindia Verlassen hat und lieber drinnen geblieben ist.
    Das zeugt nicht unbedingt von Identifikation mit der Mannschaft.
    Leon Binder dagegen ist, als er wegen Bänder- und Kapselverletzungen auf der Tribüne saß, während des Spiels auf der Tribüne für seine Verhältnisse abgegangen wie ein Zäpfchen.
    Da hat seine Mannschaft gespielt.
    Selbst nach den übelsten Spielen kommen die Spieler nach dem Duschen flachsend und bester Laune hoch in den VIP-Bereich zu ihren Frauen und Freundinnen und haben ihren Spaß.
    Nix gegen Spass aber wir waren selbst in der Freizeitliga nach verlorenen Spielen noch stundenlang angepisst. Herr Stauder hat dann immer gern geholfen.
    Diese Beobachtungen kann man wirklich immer machen. Holt Euch mal ne VIP Karte für ein Spiel dann seht Ihr es mit eigenen Augen.
    Das muss ja irgendeinen Grund haben.
    Ich glaube tatsächlich, dass der RWE, zumindest oberflächlich, überprofessionalisiert ist.
    Tolles Wort ne?
    Der Verein hat Strukturen, die sich mir nicht erschließen.
    Ich meine, seht Euch mal die Liste der Mitarbeiter der Geschäftsstelle an.
    Nicht mal der Commerzbank-Chef hat 2 Vorstandsassistenten. Die Marketing Abteilung braucht bald einen Anbau.
    Was ich damit meine ist, dass der Verein nach Innen wie nach Außen sehr offensiv zur Schau stellt, dass hier besonders professionell und gar nicht wie bei einem Regionallisgisten gearbeitet wird.
    Das mag auch stimmen, lässt mich aber darüber nachdenken, was das mit den Spielern macht.
    Der RWE scheint mehr Arbeitgeber zu sein als eine Angelegenheit von Stolz, mannschaftlichem Ehrgeiz und Einsatzwillen.
    Der Eine oder Andere sieht den Verein vielleicht auch nur als Sprungbrett und übersieht dabei, dass ohne den überzeugenden sportlichen Erfolg der Sprung nur nach unten gehen wird.
    Der Mythos-Begriff wurde vom Verein total überstrapaziert und ist gar nicht mehr ernstzunehmen.
    Der einzelne Spieler sieht sich dadurch vielleicht bei den Großen angekommen. Ich weiss es nicht.
    Mannschaften wie Schonnebeck stehen vor dem Spiel im Kreis und peitschen sich an. Die Essener winken ihren Frauen.
    Mit den Mannschaftskollegen vor dem Anpfiff im Kreis zu stehen ist scheinbar heute nicht mehr professionell.
    Während des Spiels einen faulen oder dämlichen Mitspieler zusammenzuscheissen ist scheinbar heute nicht mehr professionell (Das ist dann erst in Liga 1 und 2 wieder erlaubt).
    Eine aus meiner Sicht zwingend notwendige Hirarchie mit unangefochtenen Chefs im Kader zu haben ist scheinbar heute nicht mehr professionell.
    Die Mannschaft wirkt gleichgeschaltet und glattgebügelt, jeder ist jederzeit austauschbar. Das ist dann wohl professionell.
    Achtelfinale Niederrheinpokal, die Baumberger gehen nach ihrer Arbeit zum Spiel und waren den Essenern 45 Minuten lang gleichwertig.
    Klar, der niederklassige Verein ist immer besonders motiviert.
    Die Roten sind aber keine hauptberuflichen Dachdecker und Bankkaufleute sondern professionelle Fußballspieler von denen ich die volle Motivation immer verlange.
    Es wäre zu platt zu sagen: Denen geht es zu gut. Aber irgendwie kommt mir der Gedanke doch.
    Ich wollte, ich hätte die zündende Idee wie man eine Mannschaft so motiviert, daß ihr der Spaß am Fußball aus dem Ar.. leuchtet und man das auch sieht.
    Bleibt nur zu hoffen, dass es Jemandem gelingt so dass wir wieder gerne hingehen und auch hinsehen.
    Habe fertich.
    Nur der RWE.
  • D-Info 02.12.2016 21:06 Uhr
    Will damit sagen, es zählt am Ende eben auch, daß die Zuschauer wiederkommen.
    So jetzt aber.

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