„Es pusht einen unheimlich, wenn du Applaus kriegst, weil du im Mittelfeld einen Ball erobert hast“, beschreibt Leon Goretzka das Wechselspiel zwischen Mannschaft und Fans.
Gegen Leverkusen waren die Zuschauer da, weil die Mannschaft nach der frühen Roten Karte gegen Naldo Unterstützung brauchte. Diesmal ist das Team schon vor dem Anpfiff in Abwehr und Angriff personell arg gebeutelt, weshalb auch Trainer Markus Weinzierl auf die Unterstützung von außen setzt. „Jetzt haben wir Probleme, aber die Probleme werden wir lösen“, sagt der 41-Jährige kämpferisch und fügt an: „Dafür brauchen wir die Zuschauer und die Spieler.“
Freiburgs Trainer Christian Streich erwartet wütende Schalker, weil die beiden letzten Spiele in Leipzig (1:2) und gegen Leverkusen (0:1) verloren wurden. Beide Male musste Schalke direkt zu Beginn Nackenschläge verdauen: In Leipzig die Werner-Schwalbe in der ersten Minute, gegen Leverkusen die Rote Karte für Naldo in Minute vier. Und kurz vor Schluss den falschen Pfiff vor dem Bayer-Siegtor.
„Da ist jeweils viel zusammengekommen: Die vielen Verletzen, dazu sind die spielentscheidenden Situationen gegen uns gelaufen“, sagt Weinzierl. Doch er ist überzeugt, dass Schalke dadurch nicht vom guten Kurs abgekommen ist: „Die Leistung gegen Leverkusen stimmt mit da zuversichtlich.“



















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