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Füchse Duisburg: Skeptiker Lügen strafen
Hegen und Fritzmeier sehen Team gut aufgestellt

Die vergangene Saison lässt sich einfach nicht abschütteln. Wo immer Vertreter der Füchse Duisburg auftreten, werden sie auf die Spielzeit 2006/07 angesprochen, die sie mit einem desaströsen Ergebnis abschlossen. „Natürlich haben wir viel Vertrauen verloren, doch die Zusammenstellung der neuen Mannschaft zeigt, dass uns das nicht noch einmal passieren soll“, sagt Sportchef Franz Fritzmeier sen. „Jeder Spieler muss wissen, was seine Rolle ist und die diszipliniert umsetzen. Bei uns ist kein Wunschkonzert.“ Zusammen mit Trainer Didi Hegen stellt der nach drei Jahren in Krefeld wieder nach Duisburg gewechselte Tölzer die Mannschaft vor.

Christian Rohde: „Er hat keine offensichtlichen Schwächen und wir hoffen, dass er die Leistung der vergangenen Saison bestätigen kann.“
Lukas Lang: „Er ist heiß auf mehr Spielpraxis und ein absolut verlässlicher und guter Ersatzmann.“
Mirko Theurer: „Der dritte Mann ist wichtig fürs Training. Um aber auch Spielpraxis zu bekommen, wird er einige Spiele für Miesbach absolvieren.“
Ray diLauro: „Nach einem für ihn nicht sehr glücklichen Jahr in Krefeld will er zeigen, dass er ein sehr stabiler Verteidiger ist. Vorstöße wird es von ihm eher selten geben.“
Dustin van Ballegooie: „Seine Qualitäten liegen ganz klar im Offensivspiel und im Powerplay. Deshalb ist er ein idealer Partner für Ray.“
Torsten Kienass: „Er ist nach langer Pause wieder exzellent eingestiegen, absolut bereit. Er setzt in Sachen Technik und Passspiel Maßstäbe.“
Daniel Hilpert: „In der Defensive werden auch ‚Männer fürs Grobe’ benötigt und das ist jetzt gar nicht böse gegenüber Daniel gemeint.“
Andrej Teljukin: „Seine Stärken liegen ganz klar im technischen Bereich und die muss er so gut wie möglich ausspielen.“
Jeff Paul: „Wenn er fair spielt und nicht zu viele Strafzeiten kassiert, wird er ein sehr wertvoller Spieler in unserer Defensive sein.“

RS-Prognose

Trotz der umfassenden personellen Veränderungen im Kader wird es für die Füchse sehr schwer, mehrere Teams hinter sich zu lassen. Da gerade einmal acht Ausländerlizenzen vergeben sind, kann noch nachgelegt werden. Füchse-Geldgeber Ralf Pape wird das aber sicher nur tun, wenn die vorhandenen Spiel für Spiel „Gas geben“ und sich im Bereich Zuschauerzuspruch und Sponsoreninteresse etwas tut.

1. Adler Mannheim
2. DEG Metro Stars
3. Eisbären Berlin
4. Kölner Haie
5. Nürnberg Ice Tigers
6. Hamburg Freezers
7. Hannover Scorpions
8. ERC Ingolstadt
9. Frankfurt Lions
10. Iserlohn Roosters
11. Krefeld Pinguine
12. Grizzly Adams Wolfsburg
13. Straubing Tigers
14. Füchse Duisburg
15. Augsburger Panther

Michael Hrstka/Alexander Engel/ Michael Rehthaler: „Da wir mit drei Verteidigungsblöcken spielen werden und Markus Schmidt flexibel einsetzbar ist, werden die drei meist in Miesbach spielen. Dort müssen sie zeigen, dass sie nicht nur DEL spielen wollen, sondern auch können.“
Christian Hommel: „Ihm ist zu wünschen, dass er dank besserer Nebenleute noch mehr Akzente setzen kann, als in der letzten Saison.“
Justin Cox: „Es ist gut, einen so flexiblen Spieler in seinem Team zu haben, der auch mal auf Außen ausweicht.“
Jade Galbraith: „Seine technischen Fähigkeiten sind enorm, aber er muss zeigen, dass er das Tempo der DEL halten kann, noch fitter werden. Wir sind gespannt.“
Adam Courchaine: „Sicher einer der stärksten Stürmer im Team. Er bringt alles mit, Schnelligkeit, Technik und die Fähigkeit, ein Spiel zu lesen.“
Peter Högardh: „Er ist zu uns mit der Empfehlung gewechselt, ein Spieler mit Führungsqualitäten zu sein. Die muss er beweisen.“

Hofft auf möglichst viele DEL-Einsätze: Jan Taube. (RS-Foto: fotopuls)

Igor Alexandrov: „Er hat sich in der Vorbereitung nicht wie gewünscht präsentiert, aber zugesagt, sich nun voll reinzuhängen. Den Worten müssen Taten folgen.“
Daniel Tessier: „In der Center-Position fühlt er sich sicher wohler. Im dritten Block sind seine Vollstreckerqualitäten gefragt.“
Franz Fritzmeier jun.: „Teamorientiertes Spiel und keine risikoreichen Offensivaktionen. Zusammen mit seinen Nebenleuten muss er den Puckbesitz sichern und für Überraschungsmomente sorgen.“
Markus Schmidt: „Er hat sicherlich sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Wir wollen sehen, dass er mehr will, als bei uns im dritten Sturm zu spielen.“
Artjom Kostyrev: „Er muss seinen Willen zeigen, zu einem exzellenten Eishockey-Profi werden zu wollen. Die Voraussetzungen dafür hat er.“
Tobias Schenkel: „Bei ihm war eine kontinuierliche Weiterentwicklung zu sehen. Die muss er bestätigen.“
Jan Taube: „Er hat im Sommer hart gearbeitet. Zusammen mit den anderen jungen Stürmern wird er immer wieder einmal ein Spiel in Miesbach absolvieren.“
Christopher Oravec: „Nach der Operation im Frühjahr geht es für ihn darum, verletzungsfrei zu bleiben und den Anschluss an DEL-Niveau zu finden.“

RS hat nachgefragt bei Torsten Kienass. Lesen Sie mehr auf Seite 2.

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