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Schalke
Die königsblaue Krise wird schlimmer

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Foto: Firo

Schalke 04 im Jahr 2017: Spielerische Armut gepaart mit Harmlosigkeit und Fehlerquellen – die königsblaue Krise wird schlimmer.

Auch am Tag danach war das Gefühl nicht besser. Für Schalkes Sportvorstand Christian Heidel fühlte sich das 0:1 (0:1) gegen Eintracht Frankfurt so an, als würde er eine Bleiweste mit sich herumschleppen. „Die Enttäuschung sitzt unglaublich tief“, so Heidel. Der S04-Funktionär suchte fieberhaft nach Ansatzpunkten, warum die Lage bei den Königsblauen derzeit so trostlos ist. „Man muss ganz klar feststellen, dass wir fußballerisch zu schlecht waren. Den Schuh müssen wir uns anziehen“, zeigte sich Heidel selbstkritisch und ergänzte: „Wir haben das Spiel gegen Frankfurt auf eine Art und Weise vergeigt, die nachdenklich macht.“

Die Aufgabe von Cheftrainer Markus Weinzierl ist in den nächsten Tagen, nach den Ursachen für die spielerische Armut sowie Ideenlosigkeit zu forschen und schnellstmöglich Besserung herbeizuführen. „Der Trainer wird Gespräche führen“, kündigt Schalkes Sportvorstand an. Christian Heidel war in der Teamsitzung vor dem Frankfurt-Spiel dabei, er bekam hautnah mit, was der Fußball-Lehrer seinem Personal mit auf den Weg gab. Und er sah auch, was anschließend von den Vorgaben umgesetzt wurde: Erschreckend wenig. „Die Spieler können es“, sagt Heidel, „sie haben es aber gegen Frankfurt nicht hinbekommen und wieder lange Bälle gespielt.“

Diese kreativlose Variante hatte Weinzierl nach dem schwachen Auftritt gegen Ingolstadt, der durch das späte 1:0 von Guido Burgstaller zumindest ergebnistechnisch aufgehübscht wurde, verboten. Trotzdem fielen Abwehrchef Naldo, Sechser Johannes Geis & Co. in den alten Trott. Für gegnerische Mannschaften ist es aktuell einfach, auf Schalke zu spielen. Sicher stehen, bei Fehlern wach sein – und zuschlagen. Schalke muss sich dringend zusammenreißen, andernfalls droht die Saison bereits im Februar zu einem totalen Dilemma zu werden. Das Weiterkommen im DFB-Pokal gegen Sandhausen und in der Europa League gegen Saloniki ist Pflicht.

Kapitän Benedikt Höwedes hat bereits festgestellt, dass die Qualifikation für das internationale Geschäft nur über den DFB-Pokal führen kann. In der Meisterschaft geht es allenfalls um Schadensbegrenzung – und darum, die immer weiter abkippende Stimmung wieder aufzuhellen. Höwedes nannte die Situation „bedrohlich“ und blickt zwangsläufig nach unten: „Wir müssen vernünftig Punkte sammeln, um aus der Geschichte raus zu kommen.“ Der Vorsprung auf den Drittletzten Ingolstadt beträgt nur noch sechs Zähler...

Fan-Kritik trifft Schalkes Leon Goretzka

Leon Goretzka hatte nicht nur die Heimpleite gegen Frankfurt arg zugesetzt, sondern auch das, was sich nach dem Abpfiff abspielte. „Es tut sehr weh, wenn man ausgepfiffen wird und dann in enttäuschte Gesichter blickt“, meinte Schalkes Nationalspieler nach dem schweren Gang vor die Nordkurve. Was Goretzka allerdings nicht nachvollziehen konnte, waren die „wir wollen euch kämpfen sehen“-Sprechchöre, die auf das Team einprasselten. Goretzka: „Das, was wir gemacht haben, war kämpfen.“

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  • datgeht 28.01.2017 19:13 Uhr
    Goretzka: "Das was wir gemacht haben, war kämpfen." Ich würde sagen, da gehen die Meinungen aber weit auseinander was die Spieler und die Fans unter Kämpfen verstehen. 2 gelbe Karten, davon die für Bentaleb wegen Dummheit. Also eine gelbe wegen einer Grätsche. Ironie an: Das war richtiger Kampf meine Freunde. Ironie aus. Bitte nicht mehr davon.
    Glück auf
  • Tom-MS 28.01.2017 20:54 Uhr
    Erstaunlich...so viele Zuschauer tun sich diesen Gruselfußball an. Das hat Züge von Masochismus !
  • NobbyL 29.01.2017 08:40 Uhr
    Bei aller zugegeben berechtigten Kritik sollte man auch bedenken das
    vor dem Tor wieder ein Foul des Gegners einfach übersehen wurde, als
    Abraham in der Mitte zwei Schalker zum Eingreifen durch eine duraus
    gute Ringereinlage hinderte. Das ist in der letzten Zeit oft passiert das
    nicht reguläre Tore gegeben wurden.Siehe Leverkusen und Leipzig.
  • Herold 29.01.2017 09:55 Uhr
    Zitatgeschrieben von NobbyL

    Bei aller zugegeben berechtigten Kritik sollte man auch bedenken das
    vor dem Tor wieder ein Foul des Gegners einfach übersehen wurde, als
    Abraham in der Mitte zwei Schalker zum Eingreifen durch eine duraus
    gute Ringereinlage hinderte. Das ist in der letzten Zeit oft passiert das
    nicht reguläre Tore gegeben wurden.Siehe Leverkusen und Leipzig.



    Schon den Freistoß hätte es nie gegeben, wenn der Ball sauber geklärt worden wäre Veraergert

    Aber da kam der Künstler bei dem Rumpelfuß wieder durch Veraergert

    Son ding haue ich auf die Tribüne und gut is GrummelGrummel
  • wattenscheid1909 29.01.2017 10:43 Uhr
    Wie sagte einst ein Olli Kahn: Weiter, immer weiter. Gelsenkirchen, ihr seid auf einem guten Wege. Jetzt noch eine richtige Packung beim Meister, dann brennt hoffentlich der Baum lichterloh. Bisher haben Heidel und Weinzierl auf der ganzen Linie versagt.
  • Trickflyer 29.01.2017 10:48 Uhr
    Heidel und Weinzierl haben ja wie atombomben eingeschlagen.haben eigentlich nur geld gekostet und bringen nix.das hätten breitenreiter und co. im schlaf hin bekommen.tönnies weiter so,dann ist auch deine kohle bald weg......
  • soso 29.01.2017 20:54 Uhr
    Jetzt gibts erst mal 5 Stück bei den Bayern.

    Und hoffentlich bleiben die Stümper H und W noch ganz lange.
    Dann gibts im Pott noch mehr zu lachen.

    Der Weinzierl ist eine der meist überschätzten Trainer, die je bei den Blauen waren.

    Und Heidel hat gedacht, er könnte hier so richtig Fastnacht feiern.

    Und Kollege Heldt sitzt auf der Tribüne und grinst - und das zu recht.
  • rwe2liga 30.01.2017 21:19 Uhr
    Der Vater der Krise heißt Heidel.
    Ein egozentrischer Selbstdarsteller, der nicht auf Schalke paßt.

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