Seit dem Ende seiner aktiven Profikarriere im Jahr 1998 ist Christian Hochstätter als Fußball-Manager tätig, seit Juni 2013 beim Zweitligisten VfL Bochum. Diesen Beruf würde auch sein Sohn gerne ergreifen. Christian Hochstätter junior absolviert aktuell ein Master-Studium "Sportbusiness Management" an der IST-Hochschule. Beim gleichen Bildungsanbieter hatte sein Vater vor 20 Jahren ein Fernstudium abgeschlossen.
Beim VfL sammelt Hochstätter junior nun erste Erfahrungen im Bereich Sportmanagement. "Da ich von meinem Vater die Tätigkeit des Sportdirektors oder Vorstand Sport vorgelebt bekommen habe, kann ich mir keinen schöneren Job vorstellen. Dass dieser Job nur schwer zu erreichen ist, ist mir bewusst, aber wieso sollte man es nicht versuchen, wenn man fußballverrückt ist", sagt der Sohn des Bochumer Managers im einem Doppel-Interview mit der IST-Hochschule.
Dass er den Namen seines bekannten Vaters trägt, sei für ihn kein Nachteil: "Ich finde es super! Ich mag meinen Namen sehr und kann mir keinen besseren vorstellen. Mein Vater ist für mich mein Vorbild. Viele Menschen kennen nur die öffentliche Sichtweise aus den Medien, aber was alles hinter den Kulissen abläuft, würde sie sicherlich wundern."
Hochstätter senior will mit dem VfL in die Bundesliga
Hochstätter senior hat sich in dem Interview mit der Hochschule auch zu seinem gescheiterten Wechsel zum Hamburger SV geäußert. Im November 2016 hatte Hochstätter Kontakt zum Bundesligisten, sagte das Angebot des HSV aber letztlich ab. "Ich schätze den HSV noch aus meiner aktiven Zeit, für mich gehört der Klub immer noch zu den Top Five in Deutschland. Aber ich habe die Reaktion darauf, auch vereinsintern, unterschätzt", betont der VfL-Manager und fügt seine Begründung für die Absage hinzu: "Es sind viele Mitarbeiter und die Spieler zu mir gekommen, um mir zu sagen, dass sie meine Arbeit sehr schätzen. Das hat mich dazu bewogen, trotz eines interessanten Angebots dem HSV abzusagen."
Mit dem VfL Bochum verfolge er trotz einer bisher mäßigen Zweitliga-Saison ambitionierte Ziele. Hochstätter senior will den Verein ins Oberhaus führen: "Der Anspruch dieses Vereins ist die Bundesliga. Und das ist auch mein Anspruch. Da wollen wir wieder hin. Wann das der Fall sein wird, wissen wir noch nicht, denn dabei spielen sehr viele Faktoren eine Rolle. Aber wir sind in vielen Bereichen bereits erstklassig aufgestellt und sind in anderen Bereichen dicht davor."



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