"Eine Mehrheit unserer Mitglieder stimmt den Plänen von UEFA-Präsident Michel Platini nicht zu. Wir sind dagegen, Pokalsiegern Plätze in der Champions League zu reservieren. Wir sind sehr besorgt, dass die Qualität des Wettbewerbes leiden und damit ein Schaden entstehen könnte", erklärte G14-Generalsekretär Thomas Kurth nach der Mitgliederkonferenz.
G14-Präsident Jean-Michel Aulas, in Personalunion auch Boss von Frankreichs Serienmeister Olympique Lyon, hält den Alternativplan seiner Vereinigung für sinnvoller als das UEFA-Vorhaben: "Die G14 denkt, dass man schnellstmöglich wieder zum ehemaligen Format mit zwei Gruppenphasen zurückkehren sollte, wenn man mehr Klubs aus verschiedenen Ligen eine Teilnahme ermöglichen will."
UEFA-Chef Platini hatte Ende August seine Reformpläne für die Königsklasse präsentiert. Demnach sollen ab 2009 Pokalsieger aus 16 Ländern eigenständig um vier garantierte Plätze in Europas Beletage spielen können.
Nach dem G14-Meeting in Brüssel reagierte der Europa-Verband gelassen. "Wir sind zuversichtlich, dass wir von Klubs aus ganz Europa ausreichend Unterstützung für unsere Reform erhalten."
