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Naldo, Streit und Atouba drohen Sperren
"Aber die Tätlichkeit von Atouba war Rot"

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball Bundes (DFB) hat am fünften Spieltag der Bundesliga alle Hände voll zu tun. Den Profis Naldo, Albert Streit und Thimothee Atouba drohen nach nicht geahndeten Vergehen Sperren. Ob es zu Ermittlungen gegen die Spieler kommt, soll eine Befragung der beteiligten Referees durch den Ausschussvorsitzenden Horst Hilpert ergeben. Der Frankfurter Streit hatte seinem Hamburger Gegenspieler Atouba beim 2:1 der Eintracht gegen den HSV bei einem Zweikampf in die Genitalien gegriffen, woraufhin sich dieser mit einem Ellenbogenschlag revanchierte. Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) aber hatte keine Regelwidrigkeit erkannt. "Ich zerre, dafür kann man Gelb geben. Aber die Tätlichkeit von Atouba war Rot", sagte Streit über die Szene.

Der Bremer Naldo hatte beim 0:3 seiner Elf in Dortmund den am Boden liegenden Borussen Jakub Blaszczykowski nach einem Zweikampf auf den Rücken getreten. Auch hier blieb eine Starfe durch Referee Peter Sippel (München) aus.

Sollte es in beiden Fällen zu einem Verfahren kommen, werden die Spieler am Montag zu schriftlichen Stellungnahmen aufgefordert. Danach würde der DFB über mögliche Sanktionen entscheiden.

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