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Rostocks Trainer Pagelsdorf verlangt Verstärkung
"20 bis 30 Prozent mehr Leistung" durch Mentaltrainer

Bei Bundesligist Hansa Rostock wird derzeit nicht über Trainer Frank Pagelsdorf diskutiert - auch wenn dieser in fünf Partien bislang keinen Punktgewinn erreichen konnte. "Es gibt überhaupt keine Veranlassung, über die Position des Trainers nachzudenken. Für einen Verein wie Hansa wäre es nicht verträglich, jetzt in Aktionismus und Hektik zu verfallen", sagte Aufsichtsrats-Chef Horst Klinkmann im Gespräch mit dem sid.

Bei der turnusmäßigen Sitzung am Montag beschloss das Kontrollgremium zudem gemeinsam mit dem Vorstand, dass die psychologische Betreuung der nach fünf Partien noch punktlosen Mannschaft ab sofort verstärkt wird.

"Es fällt auf, dass die Jungs oft in Ehrfurcht erstarren. Wir müssen unbedingt diese mentale Blockade lösen, dann sind 20 bis 30 Prozent mehr Leistung möglich", erklärte Klinkmann. So könnte noch in dieser Woche ein Mentaltrainer engagiert werden.

Außerdem versprach Klinkmann, dem Wunsch des Trainers nach Verstärkungen in der Winterpause nachzukommen. "Ich gehe davon aus, dass sich der jetzige Kader noch verändern wird." Sollten Spieler den Ansprüchen der Hanseaten entsprechen, "dann haben wir noch Reserven in der Kriegskasse", meinte der Aufsichtsrats-Chef.

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