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Draxler erlebt in Paris ein rasantes Auf und Ab

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Foto: firo

Der frühere Schalker ist in der neuen Saison noch ohne Einsatz. Wird er wegen Neymar ausgemustert? Ein Kommentar

Der Nationalspieler Julian Draxler hatte bisher ein gutes Jahr. Im Januar hatte der frühere Schalker seine Übergangsstation Wolfsburg wie gewünscht verlassen können, und nach seinem Wechsel zu Paris St. Germain präsentierte er sich wie verwandelt: Er erwies sich für die Franzosen als Verstärkung und kassierte dafür mit Recht viel Lob.

Zum Saisonschluss wertete auch Bundestrainer Joachim Löw den 23-Jährigen auf. Weil zahlreiche Weltmeister fehlten, wurde Draxler für die Zeit des Confed-Cups in Russland zum Kapitän der Nationalmannschaft befördert. Der nahm die Herausforderung an und zahlte das Vertrauen mit starken Leistungen zurück – am Ende gewann das deutsche Verlegenheitsteam ein Jahr vor der Weltmeisterschaft sogar das Turnier.

Wer hätte da erwartet, dass dieser Spieler zu Beginn der neuen Saison bei seinem Klub nicht gebraucht werden würde? Die Realität für Julian Draxler aber sieht so aus: Nach zwei Spieltagen in Frankreich ist der Top-Techniker noch ohne Einsatz, beim 3:0-Sieg am Sonntag bei EA Guingamp gehörte er nicht einmal mehr zum Aufgebot des spanischen Trainers Unai Emery.

Angeblich will Paris den Deutschen schon wieder loswerden. Der Scheich-Klub hat schwindelerregende 222 Millionen Euro für den Brasilianer Neymar nach Barcelona überwiesen und will wohl auch noch das französische Supertalent Kylian Mbappé von AS Monaco und den Chilenen Alexis Sanchez vom FC Arsenal holen. Angesichts der Preise und der Rasanz fasst man sich an den Kopf. Teurer, schneller, gnadenloser: Das ist Paris, das ist die neue Zeit. Der Fußball dreht durch, und Julian Draxler, der gerade noch Profiteur war, ist nun Leidtragender. Vermutlich aber nur für wenige Wochen. Denn wenn er ausgemustert werden sollte, wird er einen neuen Verein finden, bei dem er dann ganz sicher auch nicht in Cent bezahlt wird.

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