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Amateur-Trainer Weber nun Interimscoach in Cottbus
Gerüchteküche: Kohler, Kirsten, Augenthaler oder Wolf?

Auf Grund seiner Nähe zum entlassenen Trainer Petrik Sander wird Thomas Hoßmang nicht wie zunächst vorgesehen als Interimscoach den Bundesligisten Energie Cottbus betreuen. Darauf einigten sich der bisherige Co-Trainer des am Sonntag beurlaubten Sander und Manager Steffen Heidrich (Foto). Stattdessen übernimmt Amateur-Trainer Heiko Weber vorläufig das Tabellenschlusslicht. Sollte bis Mittwoch kein Nachfolger verpflichtet werden, sitzt Weber im Spiel bei Rekordmeister Bayern München (20 Uhr) auf der Bank.

"Die Situation war sehr unangenehm für mich. Jeder weiß, dass ich zu Petrik Sander ein sehr gutes Verhältnis habe", erklärte Hoßmang. Weber stellte unterdessen klar, dass er keine Ambitionen auf den Cheftrainer-Posten hege: "Ich bin nicht nach Cottbus gekommen, damit ich Trainer der ersten Mannschaft werde. Aber ich bin Angestellter des Vereins, und wenn ich gefragt werde, ob ich einspringen kann, dann helfe ich natürlich."

Präsident Ulrich Lepsch hatte bereits angekündigt, dass es keine interne Lösung geben werde. "Wir haben mehrere Kandidaten auf unserer Liste. Der Nachfolger muss charakterlich zu uns passen, unseren wirtschaftlichen Möglichkeiten entsprechen und unsere Jugendarbeit fortführen können", sagte Lepsch. Im Umfeld der Lausitzer werden die Namen Wolfgang Wolf, Klaus Augenthaler, Michael Frontzeck, Jürgen Kohler und Ulf Kirsten gehandelt.

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