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Doch kein Knorpelschaden bei Herthas Lucio
"Das ist ein wichtiger Faktor"

Bei Hertha BSC Berlin zeigt man sich im Fall Lucio trotz der Schwere der Verletzung zuversichtlich. Denn es hätte noch schlimmer kommen können. Der Brasilianer schöpft nach seiner schweren Knie-Verletzung neue Hoffnung, seine Karriere fortsetzen zu können. Wie Hertha-Manager Dieter Hoeneß am Donnerstag mitteilte, sei bei dem Mittelfeldspieler entgegen aller Erwartungen kein gravierender Knorpelschaden festgestellt worden.

"Das ist ein wichtiger Faktor. Jetzt sind wir optimistisch, dass er nach der Reha-Phase in etwa acht bis neun Monaten zurückkehrt", erklärte Hoeneß. Lucio selbst sei "sehr kämpferisch".

Lucio hatte sich im Spiel bei Schalke 04 (0:1) einen Patellasehneneinriss sowie einen Riss des vorderen Kreuzbandes, des Innenbandes sowie des Innenmeniskus zugezogen und war anschließend im österreichischen Schruns von Spezialisten operiert worden. Der 1, 75 Millionen Euro teure Neuzugang soll am Freitag oder Samstag in die Hauptstadt zurückkehren und im Berlin-Brandenburg-Derby gegen Energie Cottbus (15.30 Uhr/live bei Premiere) auf der Tribüne sitzen. Seinen Platz auf der linken Mittelfeldseite wird Landsmann Gilberto einnehmen.

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