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UEFA leitet Verfahren gegen Dida ein
"Gegen den Grundsatz der Fairness und des Sportsgeistes verstoßen"

Seine Schauspieleinlage im Champions-League-Spiel bei Celtic Glasgow (1:2) könnte den brasilianischen Torhüter Dida noch teuer zu stehen kommen. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat ein Disziplinarverfahren gegen den Schlussmann des Titelverteidigers AC Mailand eingeleitet. Auch der Klub muss sich wegen Didas Verhalten verantworten.

Nach dem Gegentor zum Endstand in der 90. Minute war im Celtic-Park ein Fan der Gastgeber auf den Platz gelaufen und hatte Dida leicht am Hals berührt. Dieser nahm die Verfolgung auf, sackte aber nach nur wenigen Schritten theatralisch zusammen, ließ sich minutenlang behandeln und mit der Trage vom Platz bringen.

Zuvor hatte die UEFA ein Verfahren gegen den schottischen Meister eröffnet, dem mangelnde Sicherheitsvorkehrungen vorgeworfen werden. Die Disziplinar-Kommission will sich am Donnerstag mit den Vorfällen beschäftigen. Laut UEFA-Stellungnahme habe Dida gegen den Grundsatz der Fairness und des Sportsgeistes verstoßen.

Das Spiel war vom zweimaligen Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk (Otterbach) geleitet worden. Die UEFA hatte Merks Zusatzbericht und den Bericht der UEFA-Delegierten abgewartet, bevor die Ermittlungen aufgenommen wurden.

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