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Schiedsrichter-Boss Roth lobt deutsche Referees
Weltweit starke Nachfrage

Der Vorsitzende des Schiedsrichter-Ausschusses des DFBs, Volker Roth, hat die guten Leistungen der Unparteiischen hervorgehoben. Ungeachtet der sich häufenden Kritik hat der Schiedsrichter-Boss den deutschen Spitzen-Referees ein gutes Zeugnis ausgestellt. "Unsere Schiedsrichter bewegen sich auf einem hohen Niveau und sind weltweit stark gefragt.

Jetzt gilt es, mit höchster Konzentration die kommenden Aufgaben anzugehen", sagte Roth auf einem Schiedsrichter-Treffen in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Dienstag in Frankfurt.

Roth begrüßte erneut die Einführung technischer Hilfsmittel. "Wir sind offen für jede sinnvolle Innovation, die den Schiedsrichtern helfen würde. Technisch einwandfrei funktionierende Systeme wie beispielsweise Torkameras oder den Chip im Ball würden wir begrüßen', sagte Roth, schloss einen DFB-Alleingang aber erneut aus. Noch seien diese Systeme in der Entwicklungs- und Erprobungsphase und müssten in einem zweiten Schritt erst vom Weltverband FIFA genehmigt werden, so Roth.

Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter verhehlte nicht, dass sich auch die Referees manchmal bei der Frage "Tor oder kein Tor" Hilfsmittel wünschten. "Wenn Sie nur die Szene von Miroslav Klose in Leverkusen nehmen: Da wusste auf dem Spielfeld weder Leverkusens Torhüter Rene Adler noch Herr Klose selbst, ob der Ball hinter der Linie war."

Auf dem Treffen wurden laut Roth "viele positive Dinge, natürlich aber auch einige negative" besprochen. Unter den Negativbeispielen war die Fehlentscheidung von Stefan Lupp (Waldstadt), der beim Zweitliga-Spiel 1860 München gegen TuS Koblenz am 30. September den falschen Spieler vom Feld gestellt hatte. Roth: "So etwas darf natürlich nicht passieren, und das ist auch deutlich angesprochen worden."

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