Wenn der VfL Bochum zur Mittagszeit am Ostersonntag Eintracht Braunschweig empfängt, darf einer nicht fehlen. Die Bochumer Vereinslegende Michael "Ata" Lameck wird wieder im Vonovia Ruhrstadion anzufinden sein, um dem VfL die Daumen zu drücken: "Ich werde mit Sicherheit keine Ostereier suchen, wenn mein Verein so ein wichtiges Heimspiel bestreitet", sagt der 68-Jährige.
In der Tat können die Bochumer am Sonntag jede Unterstützung gebrauchen. Obwohl die Mannschaft seit vier Spielen ungeschlagen ist und zwei überraschende Auswärtssieg in Ingolstadt (1:0) und Sandhausen (3:2) feierte, stecken die Blau-Weißen noch tief im Abstiegskampf. Dies trifft allerdings fast auf gesamte Liga zu. Selbst der viertplatzierte SSV Jahn Regensburg hat sieben Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Den VfL trennt nur ein Punkt von diesem Rang. Lameck weiß, dass seine Mannschaft weiterhin in der Pflicht steht und liefern muss. Vor allem zuhause: "Wir müssen unsere Heimspiele gewinnen, um eine kleine Serie zu starten. Sonst wird es am Saisonende noch eng. Das möchte wirklich niemand", betont Lameck. "Die Auswärtssiege waren wichtig. Aber wenn wir in unserem Stadion nicht nachlegen, waren sie umsonst. Wir brauchen jetzt einen Heimsieg. Er würde bei den Fans eine große Euphorie auslösen."
"Endlich die richtige Lösung auf der Trainerbank"
Der ehemalige Defensivspezialist ist davon überzeugt, dass der Absturz in die 3. Liga unter dem neuen Trainer Robin Dutt verhindert werden kann. Lameck, der 518 Pflichtspiele für den VfL Bochum bestritt, sieht seinen Vereinen nun in guten Händen. "Robin Dutt hat Ruhe reingebracht", sagt Lameck. "Seine Erfahrung tut uns richtig gut. Er und Heiko Butscher ergänzen sich perfekt. Ich denke, dass wir endlich die richtige Lösung auf der Trainerbank gefunden haben."



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