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Krefeld Pinguine: "Wiesn-Tour" geahndet
Mündliche Verwarnung

Die Zeit zwischen den Auswärtsspielen in Ingolstadt und Augsburg haben die Krefeld Pinguine in Bayern verbracht. Als am Tag vor der Begegnung in Augsburg zwei Spielergruppen verspätet zum Abendessen eintrafen, begannen die Recherchen nach der Ursache. Ergebnis: Ein Teil des Teams hatte die von Trainer Jiri Ehrenberger ausgelobte Freizeit zu einem Besuch des Oktoberfestes genutzt und dort offensichtlich zu lange verweilt. Aus diesem Grund kassierten die nicht näher benannten Spieler eine mündliche Verwarnung durch Geschäftsführer Wolfgang Schäfer.

Damit war die Sache aber nicht erledigt. Durch Aussagen von Pinguine-Pressesprecher Walther Lenders und die Berichterstattung einer Fachzeitschrift ist der Eindruck erweckt worden, DEL-Pressesprecher Alexander Morel, einst in Diensten der Krefelder, habe die Spieler auf die „Wiesn“ eingeladen. „Ich war mit Duisburgs Betreuer Helmut Rütten am Montag auf dem Oktoberfest und einen Tag später erst beim DEB und dann beim Spiel in Augsburg“, erläutert Morel. „Wenn ich dann vor einem Bierzelt drei Krefelder Spieler treffe, ist das wohl kaum eine Einladung. Der Rest der Pinguine-Spieler soll sich nach meinen Informationen in einem anderen Zelt aufgehalten haben.“ Nach RS-Recherchen hat kein Spieler eine Biermenge konsumiert, die einen Tag vor einem Spiel unangemessen ist.

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