Schalkes Mannschaftskapitän Ralf Fährmann (29) hat sich am Mittwoch nach dem Vormittags-Training zur Affäre um den supendierten Mittelfeldspieler Max Meyer, der persönliche Gegenstände aus der Kabine bereits von seinem Vater abholen ließ, geäußert. Meyer war am Montag vom Tabellenzweiten freigestellt worden, weil er gegenüber Trainer Domenico Tedesco geäußert hatte, vorzeitig mit Schalke abgeschlossen zu haben. Ein klärendes Gespräch mit Manager Christian Heidel lehnte Meyer daraufhin ab. Sein letztes Spiel absolvierte Meyer für die Königsblauen Anfang April in Hamburg. Beim 2:3 wurde er zur Pause wegen schwacher Leistung ausgewechselt.
Fährmann über das vorzeitige Aus von Meyer: „Es ist schade, dass der Abschied so vonstatten geht. Als Typ, als Mensch hätte er etwas Besseres verdient. Aber es lässt sich nicht mehr rückgängig machen.“
Fährmann über den Zoff zwischen Meyer, dessen Berater Roger Wittmann und Schalke: „Wir waren nie bei den Gesprächen dabei. Bevor man versucht, sich dazu zu äußern, sollte man sich mit seinem Halbwissen raushalten.“
Fährmann über die Mobbing-Vorwürfe, die Max Meyer in einem Interview Richtung Sportliche Leitung richtete: „Das Mobbing ist für mich nicht nachvollziehbar. Wir haben in der Kabine sehr viel miteinander gelacht und sehr ehrgeizig zusammen gearbeitet.“
Fährmann über die Verkündung der Meyer-Suspendierung: „Trainer Domenico Tedesco hat es uns begründet. Wir haben jetzt einen Haken dahinter gemacht.“
Fährmann über die Folgen der Meyer-Suspendierung für den Saison-Endspurt: „Es wird uns nicht groß beschäftigen für die letzten zwei Wochen.“
Fährmann über den weiteren Umgang zwischen den Schalke-Profis und dem ehemaligen Teammitglied Meyer: „Ich denke, dass sich Max noch von uns verabschiedet. So schätze ich ihn als Typ, als Mensch ein. Wir haben sicher noch Gelegenheit, uns zu sehen und halten nach wie vor Kontakt zu Max.“




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