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Trotz Mega-Zoff mit Wittmann
Schalke will Thilo Kehrer halten

(12) Kommentare
Foto: Firo

Thilo Kehrer hat denselben Berater wie Max Meyer. Das macht den Fall pikant. Schalke-Manager Heidel will beide Personalien trennen: "Wir sind da professionell."

Der Zoff zwischen Schalke 04 und Berater Roger Wittmann fand zwar am Donnerstag keine Fortsetzung, weil Schalkes sportliche Leitung bewusst kein neues Öl ins Feuer gießen wollte. Und doch könnte es bei den Königsblauen schon bald wegen einer anderen Personalie erneut hoch hergehen.

Mit dem suspendierten Max Meyer ist ein Wittmann-Klient als Unruheherd in dieser Woche entfernt worden. Da aber auch Verteidiger Thilo Kehrer von Wittmanns Agentur Rogon beraten wird, droht bereits das nächste Problem. Muss Schalke in den nächsten Wochen schnell reagieren und Kehrer (Vertrag bis 2019) verkaufen, um anders als im Fall des ablösefreien Meyer Geld zu kassieren? Oder geht Schalke das Risiko ein, nach der Saison 2018/19 einen weiteren Profi mit Stallgeruch aus der Knappenschmiede zu verlieren, ohne auch nur einen Cent für ihn zu bekommen?

Manager ist gesprächsbereit

Geht es nach Christian Heidel, dann muss die Eskalation im Fall Max Meyer keine Schablone für die Personalie Thilo Kehrer sein. Schalke will seinen talentierten Verteidiger unbedingt halten. „Das eine ist Max Meyer, das andere ist Thilo Kehrer“, sagt der Sportvorstand und sieht die beiden Personalien nicht vergleichbar. Heidel stellt klar: „Es ist meine Aufgabe, die beiden Dinge überhaupt nicht in irgendeiner Weise zu verbinden.“ Allerdings gilt das nicht nur für den Schalker Kaderplaner. „Es ist auch die Aufgabe der Berater von Thilo“, sagt Heidel.

Bedenken, sich mit der Berateragentur von Kehrer an einen Tisch zu setzen, gibt es aus Sicht des Schalke-Managers nicht. „Ich habe überhaupt keine Probleme, da erneut ins Gespräch zu gehen“, versichert Heidel. Das derzeit zerrüttete Verhältnis zwischen Roger Wittmann und ihm selbst sieht der 54-Jährige keineswegs als unkittbar an. „Beide Protagonisten“, bilanziert Heidel, „sind lange im Geschäft. Da wird mal ausgeteilt, mal eingesteckt. Es geht hier um den Spieler Kehrer. Auf der anderen Seite ging es um Max Meyer. Wir sind da professionell.“

Nach Informationen dieser Zeitung hatte Schalke vor dem Krach, der in Meyers Freistellung endete, bereits einen Vorstoß beim Spieler Kehrer unternommen – ohne, dass Roger Wittmann oder einer seiner Agentur-Mitarbeiter mit am Tisch saßen.

Schmerzgrenze: 30 Millionen

Das Interesse ist nicht einseitig. Auch Kehrer kann sich diesen Verein – anders als vor einigen Monaten, als der Abwehrspieler nur unregelmäßig in der Startformation berücksichtigt wurde und daraufhin den Markt prüfen ließ – mittlerweile als längerfristigen Arbeitgeber vorstellen.

Zuletzt waren um den Defensivmann, dessen Schwester Sarah mit dem aktuell verletzten Hoffenheimer Offensivmann Serge Gnabry liiert ist, Gerüchte über Interesse des frischgekürten spanischen Meisters FC Barcelona aufgekommen. Auch englische Klubs wie Arsenal oder Tottenham sollen Kehrer auf dem Zettel haben. Schalke würde bei Kehrer nur dann schwach werden, wenn ein außerordentlich gutes Angebot auf den Tisch flattern würde. Nur Offerten um die 30 Millionen Euro könnten Christian Heidel wirklich nachdenklich werden lassen.

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  • Libuda63 03.05.2018 20:43 Uhr
    Wenn der nicht vorzeitig verlängert, weg. Am besten sowieso weg. Die scheinen von Wittmann noch nicht genug zu haben. Und Spieler, die von dem beraten werden, gar nicht mehr verpflichten.
  • GSVB 03.05.2018 20:45 Uhr
    Gerüchte? 30 Mio.? Wo kommt denn beides wohl her? Klappern gehört ja zum Handwerk, auch bei Beratern...
    Auch wenn ich Kehrer gerne weiter auf Schalke sehen würde, letztlich kann es nur ein Ziel geben: In der anstehenden Sommerpause verkaufen und dabei möglichst viel einnehmen, auch wenn es sicherlich keine 30 Mio sein werden. Erst wenn ROGON weg ist, wird Ruhe einkehren, zumindest in diesem Bereich. Und Ruhe ist die beste Grundlage für Erfolg. Glück auf!
  • BOT-S04 03.05.2018 21:17 Uhr
    Erwin und Thilo haben zumindest den gleichen Friseur Lachen
  • roadrunner74 03.05.2018 21:50 Uhr
    Das Preisschild wurde damit dem Kehrer umgehängt. Damit ist doch klar wohin die Reise geht...
  • JSBS0V 03.05.2018 22:14 Uhr
    @GSVB
    Danke. Du hast mir das Schreiben eines längeren, identischen Kommentars erspart.
    Glück Auf!
  • yayabinx 03.05.2018 23:14 Uhr
    Ich denke nicht, dass Rogon den letzten verbliebenen Spieler bei Schalke auch noch unbedingt verkaufen möchte. Das Verhältnis ist eigentlich gut gewesen die letzten Jahre. Ich glaube Hotte hat Kehrer sogar nach Rogon empfohlen. Nachdem desser vorheriger Berater völlig konfus war. Wittmann versucht immer seine Klienten NOCH VIEL besser darzustellen, als sie in Wirklichkeit sind. Das bringt nicht immer was, wie man bei Weltklasse Meyer gesehen hat. Nach dem Interview von Wittmann glaube ich aber das Meyer das Hauptproblem war. Der sieht sich einfach viel besser wie er ist. Ich sage nur: 0 Assists und 0 Tore in der BL dieses Jahr.
  • asaph 04.05.2018 08:16 Uhr
    Warum versucht S04 nicht, ihre Spieler von dieser diese Heuschrecke Wittmann zu befreien?
    Auf Geht's Heidel!
  • KB1904 04.05.2018 08:21 Uhr
    Ich denke mal der Thilo Kehrer wird es sich besser überlegen, da ich ihn wesentlich "cleverer" (harmlos ausgedrückt) einschätze als so mancher Weltklassespieler (g*) vor ihm auf Schalke. Ich hoffe nicht das er sich durch seinen Berater (wer war das noch gleich?) genau so wie MM zur Weltklassemarionette machen läßt. Er wird irgendwann auch den FC Schalke verlassen, aber jetzt ist es noch zu früh für ihn um zu einem "Weltklasseverein" zu gehen. Ich werfe hier mit Weltklasse rum wie der Weihnachtsmann mit den Nüssen. So wie ich gehört habe kennt sich ja nur einer aus mit dem Begriff "Weltklasse". Genau der wittmann, der Weltklassemarionettenspieler mit seinem Schwager dem Basler der Weltklassevölkerballspieler.
  • Staublunge 04.05.2018 14:06 Uhr
    Wittmann scheint not amused zu sein, auf Schalke niemandem mehr zu haben, mit dem er Kickback-Geschäfte machen kann. Sieht jedenfalls schwer danach aus.

    Vielleicht muss man das Ganze wirklich mal als Exempel durchexerzieren: Läuft ein Berater aus dem Ruder, fliegt er raus und bleibt draußen.

    Natürlich hat man dann vorübergehend keinen Zugriff mehr auf dessen spielende Vertragspartner. Aber Spieler werden sich in der Folge dreimal überlegen, ob sie einem Berater vertrauen, der ihnen als persona non grata den Weg zu einem regelmäßigen CL-Aspiranten verbaut.
  • GEnogo 04.05.2018 15:45 Uhr
    Ebenso mein >Spar-Kommentar< wie @ J0BSO4V,

    Kehrer wird 2019 bloß schwer zu halten sein -- oder gar zum Beschweren über seinen beliebten Berater an S04 herantreten, wenn der Erfolgsdruck das liebe Geld locker -er- machen soll, für ihn + Witti!
    Seh ihn niemals bei 30 Mio. Aber den Kopp muss ihm jmd. anders waschen
    und sich dieser unsägl. >Besen-Frisur< annehmen, woll!

    Wie wärs denn bei IHRER Vorliebe für BESEN, yayabinx@?
    Wohl bekomms (excl. f. diesen User!)
  • Dortmunder Wolli 05.05.2018 09:49 Uhr
    Warum trennt er sich nicht von seinem Beraterer. Es gibt bestimmt seriösere.
  • Münchner 05.05.2018 15:49 Uhr
    Wenn Schalke jetz nicht mal kehrer halten kann,timmt was mit dem Management nicht. Kehrer ist Ergänzungsspieler! Er ist mutig, technich gut und frech. Von internationaler Klasse ist er noch weit weg. Mit S04 kann er Interneational spielen. ich denke, er passt auch in die Gehaltsstruktur.
    Allerdings wird sich Heidel daran gwöhne nmüssen marktgerechte Verträge zu machen. Auf einen Traditions-Knappenbonus braucht er allerdings nicht hoffen. Und eine Vertragsentwurf per e-mail ssenden und dann wartn was passiert ist zuwenig.
    Den Job nicht machen und dann Verräter schreien is halt leicht.
    Vieleicht ist jaa niccht der Berater des Spielers sondern Heidel das Problem.

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