Emden ist das heimstärkste Team, wie soll das gelingen?
Die Kickers werden Druck machen, ich kenne das Stadion, ich war schon mit Meppen dort zu Gast. Wir müssen uns auf eine reine Kampfpartie einstellen. Hier regnet es, ich habe mit meinen Eltern gesprochen, die wohnen 70 Kilometer von Emden entfernt, auch dort regnet es. Dazu kommt noch der katastrophale Platz der Kickers.
Der gerne extra weiter aufgeweicht wird, um die Bedingungen für den Gegner zu erschweren. So wurden schon viele Punkte eingefahren.
Daher stellen wir uns auf einen ganz tiefen Rasen ein. Wir haben aber schon in Ahlen gezeigt, wir können damit umgehen. Am Samstag werden Kleinigkeiten entscheiden, es wird sicher nicht nur spielerisch gehen. Gerade ich muss mich darauf einstellen, denn ich spiele lieber Fußball, aber das wird in Emden nicht reichen, es geht nur über den Kampf.
Drei Fragen an Essens Nico Schäfer
Nico Schäfer, RWE-Geschäftsführer, welche Kulisse erwarten Sie?
Ich hoffe nicht, dass wir einen Minuswert erzielen, ich rechne ungefähr mit 9000 Besuchern.
Was macht die Trainingslagerplanung für den Winter?
Wir sichten, Olaf Janßen hat das alles unter Kontrolle.
Was macht das Thema defensiver Neuzugang?
Wir sondieren, das muss aber passen, vor allen Dingen finanziell.
Drei Fragen an Uwe Weidemann
Fortuna-Trainer Uwe Weidemann, die Niederrhein-Auswahl hat den U21-Länderkampf in Duisburg gewonnen. Fortuna Düsseldorf stellte die meisten Spieler der Sieger-Mannschaft. Darauf kann man als Verein stolz sein, oder?
Auf jeden Fall. Unsere Jungs haben tolle Leistungen gezeigt, sind mit ihrem Team in diesem Jahr ohne Niederlage durchmarschiert.
Zurück zum Liga-Alltag: Sie haben den kommenden Gegner Borussia Dortmund II beobachtet. Wie lauten Ihre Eindrücke?
Man muss sich doch nur die BVB-Reserve in der Gesamtheit anschauen. Damit meine ich, die Rückrunde der vergangenen Spielzeit hinzuziehen. Dann stellt man fest, dass sich die Truppe richtig gut stabilisiert hat. Es ist eine starke Mannschaft, so viel steht fest.
Wie sieht es personell aus?
Gar nicht gut. Ausfallen werden nach wie vor Ivan Pusic, David Krecidlo, Andreas Lambertz, Markus Anfang und Claus Costa. Auf der Kippe stehen Oliver Hampel, der seit dem Kleve-Match Schwierigkeiten mit dem Knöchel hat und nur Lauftraining absolvieren kann, Bekim Kastrati, den Knieprobleme plagen, und Keeper Michael Ratajczak. Bei den drei Jungs haben wir aber noch eine gewisse Hoffnung, dass es bis Samstag klappen könnte.
Drei Fragen an Joachim Hopp
Wuppertals Co-Trainer Joachim Hopp, wie fällt die Bilanz Ihres Trainingslagers aus?
Wir haben intensiv im taktischen Bereich gearbeitet, natürlich wurde auch am Rande etwas für die Kondition getan. Die Truppe hat komplett mitgezogen, das war wirklich positiv.
Ist Ihr Team fit für Bremen II?
Davon gehe ich aus. Werder hatte in den letzten Jahren immer eine spielstarke Elf, denen muss man direkt den Spaß nehmen. Und dass unsere erste Garnitur gut drauf ist, hat sie unter der Woche bewiesen, als die Oberliga-Mannschaft mit 5:0 geschlagen wurde.
Wie sieht es personell aus, wer muss gegen Bremen II passen?
Marco Neppe, der nach der Militär-WM in Indien am heutigen Donnerstag wieder zu uns stoßen wird, ist gesperrt, zudem fehlt Lucas Oppermann mit einem Innenbandanriss. Dafür hat Mike Rietpietsch keine Probleme mit dem Rücken mehr, er ist eine Option für Freitag. Wenn nicht mehr viel passiert, wird er wohl in der Startelf stehen.
