«Derzeit überholen uns (...) andere Nationen wieder. Sie sind uns gegenüber in vielen Bereichen schneller, dynamischer und genauer - haben ihr System weiterentwickelt, angepasst und setzen diese Veränderungen auch um», sagte der 55-Jährige der Tageszeitung «Rheinische Post» (Mittwoch).
Bis zuletzt sei der Deutsche Fußball-Bund für seine Nachwuchsarbeit gelobt worden und würde das noch im Ausland. «Wir haben uns in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Die Ernte haben wir 2014 eingefahren. Wir sind Weltmeister, Confed-Cup-Sieger und U21-Europameister», sagte Kuntz.
Er glaubt aber, «dass wir vielleicht zu viel auf Trends eingegangen sind, wodurch die Kreativität, einzelne Spielpositionen, aber auch das traditionelle Zweikampfverhalten, der Kern des Spiels, vernachlässigt wurden».

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