Heldt wollte zwar Cacau nicht namentlich nennen, bestätigte aber ,"über so einen Vorfall" mit der Mannschaft gesprochen zu haben. "Es muss eine einmalige Sache gewesen sein. Es geht nicht, dass ein Spieler die Leistung eines Kollegen abfällig kommentiert. Bei der nächsten Entgleisung wird es erhebliche Konsequenzen geben - egal gegen wen", betonte Heldt und bestätigte: "Der Spieler war einsichtig und hat sich entschuldigt."
Heldt forderte angesichts des schlechtesten Starts eines deutschen Titelträgers in der Champions League (drei Niederlagen in drei Spielen) einen starken Teamgeist in der Elf von Trainer Armin Veh. "Uns wird keiner von außen helfen. Dazu muss schon intern beigetragen werden", erklärte der 37-Jährige, der die "Königsklasse" fast schon abgehakt hat. Heldt: "Es wird schwierig, unser Ziel zu erreichen. Es wird sogar schwierig, Platz drei zu erreichen."
Das Wort Trainerentlassung steht bei den Schwaben, die vor der Bundesligapartie am Samstag gegen Bayer Leverkusen (15.30 Uhr/live in Premiere) nur einen Punkt von einem Abstiegsrang entfernt sind, aber nach wie vor auf dem Index. "Das kann man so festhalten. Aber allein die Frage nervt mich schon", kommentierte Heldt.
Trotz des Fehlstarts mit sechs Niederlagen in zehn Bundesligabegegnungen relativiert der einstige Mittelfeldstratege die harsche Kritik am Auftreten des DFB-Pokalfinalisten. "Wir müssen uns nicht entschuldigen, dass wir deutscher Meister geworden sind. Wir haben Werte geschaffen in vielerlei Hinsicht. Wir halten an unserer mittelfristigen Strategie fest", sagte Heldt.
