Am Sonntag erwarten die Zebras über 30.000 Anhänger gegen den HSV – Georges Ndoum wird wieder im Kader der Duisburger stehen. Zwar hat sich das Lazarett etwas gelichtet, aber Fernando, der ebenfalls für die Innen-Verteidigung in Frage kommt, startete gerade erst ins Training, Iulian Filipescu befindet sich noch in der Reha. Abwehr-Alternative Ivo Grlic ist gelb-gesperrt, Roque Junior plant sein Debüt erst nach dem Hamburg-Match.
"Ich stelle keine Forderungen, Trainer Rudi Bommer entscheidet", hält sich der Newcomer bedeckt. Den nötigen Zuspruch aus dem Profi-Team hat der Ex-Gladbacher. Björn Schlicke: "Was Georges in seiner ersten Partie gemacht hat, das war mehr als in Ordnung. Er ist relativ cool aufgetreten." Horst Steffen, seit über einem Jahr sein Trainer in der MSV-Reserve, fieberte gegen Cottbus am Fernseher mit. "Den einen oder anderen Kopfball habe ich zuhause mitgemacht", zwinkert Steffen, "natürlich fiebert man mit, wenn Leute aus meiner Truppe oben auflaufen.
Das gilt genauso für Sascha Mölders, der ja für ein paar Minuten reinkam." Und wie lautet sein Ndoum-Fazit nach der Feuertaufe? Steffen: "Ich habe ihm vor dem Spiel in einem Telefonat gesagt: Wenn du schlecht spielst, dann ziehe ich dir die Ohren lang! Georges hat seine Sache gut gemacht, wenn man erstmals in der Bundesliga aufläuft, über 90 Minuten dabei ist und dann gewinnt, ist das doch überragend." Verständlich, dass sich der Nachwuchs-Mann bei den Zebras pudelwohl fühlt.
Ndoum: "Es gefällt mir hier, ich würde gerne über den Sommer hinaus beim MSV bleiben." Auch mit einer Rückkehr zum Oberliga-Team hätte er keine Probleme: "Natürlich ist so was vom Kopf her schwierig, aber ich werde überall versuchen, Leistung zu bringen. Die Einstellung ist wichtig: Du musst zeigen: Ich gehöre nach oben."


















