Dabei waren dem bereits für das Masters in Schanghai qualifizierten Dawydenko nach souveränem Auftakt in den letzten beiden Sätzen viele unerzwungene Fehler sowie zehn Doppelfehler unterlaufen. Er wurde im letzten Durchgang sogar vom belgischen Stuhlschiedsrichter wegen mangelnden Einsatzes verwarnt.
"Ich war geschockt, als er mir das sagte. Wie will er wissen, wie sehr ich versucht habe, zu gewinnen. Ich war von der ganzen Sache so überrascht, dass ich sogar angefangen habe zu weinen", sagte Dawydenko, der auch im Mittelpunkt eines möglichen Wettskandals steht.
Der 24-Jährige soll im August sein Erstrundenmatch in Sopot/Polen gegen den Argentinier Martin Vassallo Arguello absichtlich verloren haben. Auf diesen Ausgang waren bei einem Wettanbieter auffällig große Summen gesetzt worden. Dawydenko hat stets seine Unschuld beteuert.
