Jan Lastuvka (3): War an beiden Treffern völlig unbeteiligt und chancenlos. Verhinderte insbesondere gegen Pantelic mit zwei Glanzparaden eine noch höhere Niederlage.
Matias Concha (4-): Bei aller Laufbereitschaft und trotz vieler Ballkontakte unauffällig. Konnte seine Freiräume nicht nutzen, beschränkte sich auf eine ordentliche Defensivarbeit.
Marcel Maltritz (4+): Obwohl er mit einem katastrophalen Fehler (Eigentor) die Niederlage einleitete, konnte man dem Innenverteidiger in Sachen Zweikampfverhalten und Willen keine Vorwürfe machen. Trotz des "Bolzens" bester Feldspieler beim VfL.
Anthar Yahia (4-): Patzte beim zweiten Treffer, als ihm ein anfängerhafter Stellungsfehler unterlief. Ansonsten gestattete er den Berlinern im Zentrum kaum eine Möglichkeit. Doch letztlich war sein Fehler Bochums Sargnagel.
Marc Pfertzel (4): Auf der linken Abwehrseite im Defensivverhalten gar nicht so schlecht, doch seine Bemühungen nach vorne verpufften vollkommen wirkungslos. Auch das Wechselspiel mit Grote auf dem Flügel brachte keinen Erfolg.
Stanislav Sestak (5): Nur ganz selten blitzten im Ansatz seine fußballerischen Möglichkeiten auf. Als er dann gegen Ende des Spiels mehr Freiräume bekam, ließ er eine ganz klare Chance ungenutzt. Für einen Angreifer in der Bundesliga einfach zu wenig.
Christoph Dabrowski (4): An alter Wirkungsstätte unterlief ihm zwar der eine oder andere Fehlpass, aber sein kämpferisches Engagement war durchaus zu sehen. Vielleicht auch, weil man es bei der Offensivabteilung schmerzlich vermisste.
Oliver Schröder (4): Laufen und Kämpfen, das klappte, aber Impulse und mal ein Schuss auf das Tor, das war in seiner Heimat nicht zu erkennen. Spielte brav mit seinen Teamkollegen, mehr war da nicht.
Dennis Grote (5): Der Linksfuß ging mit seinen Kollegen unter. Zwar gelang ihm der eine oder andere schnelle Antritt und Sprint. Aber dem U-21-Spieler fehlte das Augenmaß für den freien Mann. Mehr Einzelkämpfer als Mannschaftsspieler an diesem Nachmittag.
Ivo Ilicevic (5): Von seinen glanzvollen Auftritten in der Vorbereitung ist nichts, rein gar nichts mehr geblieben. Auch ihm fehlt das Augenmaß beim Tempodribbling, der richtige Moment des Abspiels wurde meist verpasst. Ein Spieler mit seiner Schnelligkeit und technischer Finesse müsste doch auch mal im Strafraum eine eins-zu-eins-Situation provozieren. Aber auch er machte einen Bogen um den Strafraum.
Joel Epalle (5): Auch wenn er in einer Situation Pech hatte, als Pantelic seinen Freistoß absichtlich mit dem Arm abwehrte, für den Kameruner ist die ideale Position noch nicht gefunden. Hohe Bälle bekommt er mit dem Kopf eh nicht, im Dribbling wollte er immer wieder mit dem Kopf durch die Wand, was es der Hertha-Abwehr sehr leicht machte.
Tommy Bechmann (4): Mit dem Dänen kam ein wenig mehr Schwung ins VfL-Spiel. Dennoch ist von ihm zur Zeit einfach nicht mehr zu erwarten. Die Torgefährlichkeit ist ihm gänzlich abhanden gekommen.
Bochum: Einzelkritik in Berlin
Nach vorne geht gar nichts
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