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Aufgebrachte Stimmung lässt Bochumer kochen
„Absolute Frechheit“

Auch am Tag nach der 2:3-Niederlage hatten sich die Gemüter im VfL-Lager noch nicht beruhigt. Nicht, dass sich die Bochumer auf dem Tivoli vom Schiedsrichter verschaukelt fühlten, aber die Begleitumstände hatten mit Fair-Play nicht viel zu tun. Marcel Koller ereiferte sich auch am Mittwoch noch: „Die zwei Karten gegen Joel Epalle waren eine absolute Frechheit.“

Bei Szene eins war es ein Zusammenstoß mit seinem Gegenspieler, bei Szene zwei fand kaum eine Berührung statt, Dress sah dies anders und schickte den Kameruner in die Kabine. Doch das fällt in die Rubrik Tatsachenentscheidung.
Was die Aachener Zuschauer mit Epalle veranstalteten glich dagegen einem Spießroutenlauf.

Koller: „Er ist in der Kabine von Offiziellen angegangen worden.“ Doch damit nicht genug: Ein Augen- und Ohrenzeuge aus dem VfL-Umfeld berichtet: „Wir wurden als Schweine, Mörder und Verbrecher beschimpft, so etwas habe ich während meiner ganzen Tätigkeit im Profifußball noch nicht erlebt.“ So wurde auch die zweite Halbzeit für Epalle zu einer nervlichen Zerreißprobe.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

RevierSport anne Castroper
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