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WSV: Prämienstreit wird mit Spenden beigelegt
"Es ging nie um die Kohle"

Trotz des Trubels um den Einzug in die nächste Runde, in den Tagen vor dem Pokal-Highlight gab es durchaus Unstimmigkeiten beim WSV Borussia. Der Grund: Bislang konnten sich Mannschaft und Verantwortliche noch nicht auf die Höhe der Erfolgs-Prämie einigen. "Wir hatten im Vorfeld unterschiedliche Vorstellungen und wollten uns vor dem Match auch nicht zu sehr mit der Thematik beschäftigen", klärt Manuel Bölstler auf.

Um dem Vorwurf der Geldgier entgegenzuwirken, wird das Team die eine Hälfte des Betrags an die Fans spenden, die andere für einen guten Zweck.

"Das ist eine tolle Aktion der Truppe, die für ihren Charakter spricht", betont Präsident Friedhelm Runge. Der Funktionär darf sich nun die Hände reiben, schließlich kassiert sein Verein für den Einzug ins Achtelfinale 250.000 Euro, im Falle einer Live-Übertragung im Fernsehen wären gar 589.000 Euro fällig. Doch wichtiger als der schnöde Mammon ist ihm das Renommee: "Die Jungs haben etwas für ganz Wuppertal getan, nicht nur für den WSV." Und auch Bölstler bemerkt: "Es ging uns nie um die Kohle. Der größte Reiz war es, gegen einen Bundesligisten anzutreten."

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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