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Boll geht in Südfrankreich leer aus
Chinesen zu stark

Für Tischtennis-Europameister Timo Boll (Düsseldorf) sind die besten Chinesen derzeit weiter eine Nummer zu groß. Der Weltranglistenvierte verpasste bei den French Open in Toulouse als bester Deutscher im Viertelfinale durch ein 0:4 gegen den nur drei Plätze tiefer notierten Ex-Jugendweltmeister Ma Long eine Medaille, nachdem der 26-Jährige bereits in den vergangenen Wochen mehrmals gegen Topspieler aus dem Reich der Mitte das Nachsehen hatte.

Im ersten Teil seines "China-Tages" in Frankreich hatte sich Boll gut eine Woche vor den German Open in Bremen (7. bis 11. November) im Achtelfinale gegen seinen früheren Angstgegner Qiu Yike mit 4:1 durchgesetzt.

Im Damen-Turnier blieb unterdessen Wu Jiaduo (Kroppach) der Lohn für einen Coup verwehrt. Denn nach ihrem sensationellen 4:1-Achtelfinalerfolg über die chinesische Weltranglistenvierte Guo Yan unterlag die deutsche Nummer eins in der Runde der besten Acht der Singapur-Chinesin Wang Yue Gu 1:4.

Alle vier Titel gingen an China. In den Einzelkonkurrenzen gewannen der WM-Zweite Ma Lin und Olympiasiegerin Zhang Yining.

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