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Hitzfeld macht sich für Schweizer Trainer stark
"Ich traue einigen Trainern den Sprung in die Bundesliga zu"

Ottmar Hitzfeld vertraut auf Schweizer Wertarbeit: Bayern Münchens Trainer hat sich für noch mehr Kollegen aus dem Nachbarland in der deutschen Bundesliga ausgesprochen. "Ich würde es mir wünschen, wenn noch einige Schweizer ihr Wissen, ihre Philosophie und ihr Können in der Bundesliga unter Beweis stellen können", sagte Hitzfeld in einem Interview mit dem Schweizer Fußball-Magazin Eurosoccer.

Die taktische Ausbildung stehe in der Schweiz "seit 20 Jahren sehr stark im Vordergrund. Zudem ist der Fußball in der mehrsprachigen Schweiz von mehreren Kulturen geprägt. Das sind große Vorteile", meinte der Wahl-Schweizer und fügte an: "Keine Frage, das Potenzial ist in der Schweiz vorhanden. Ich traue einigen Trainern den Sprung in die Bundesliga zu."

Bisher sind in der Bundesliga in Lucien Favre bei Hertha BSC Berlin und Marcel Koller (VfL Bochum) zwei Schweizer Trainer im Amt. "Favre macht in Berlin einen sehr guten Job und hat einen Super-Start hingelegt. Er wird die Hertha zu einer Spitzenmannschaft formen", sagte Hitzfeld. Und Koller traue er "mit seinen Bochumern eine Überraschung zu".

Hitzfeld, der in der Schweiz ein Haus besitzt und dort als Spieler und Trainer tätig war, hatte sich zuletzt als Nationaltrainer der Eidgenossen ins Gespräch gebracht. Derzeit deutet jedoch einiges darauf hin, dass der 58-Jährige, der aus Lörrach an der Grenze zur Schweiz stammt, seinen Vertrag bei Bayern München über 2008 hinaus verlängert.

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