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Iserlohn Roosters: Starke Offensive, viele Strafen
Hock und Wolf halten IEC auf Kurs

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Ausblick:
"Gefühlt" haben die Roosters im Vergleich zur letzten Saison zum gleichen Zeitpunkt diesmal deutlich besser abgeschnitten. Doch dieses Gefühl trügt: Vor einem Jahr hatten die Sauerländer nach ebenfalls 19 Spielen gerade einmal einen Punkt weniger auf ihrem Konto. Doch danach folgte die große Durststrecke. Diese gilt es zu vermeiden. Aber das Team wirkt individuell stärker besetzt als im Vorjahr, nahezu jeder Neuzugang, der einen Spieler aus der letzten Serie ersetzte, besitzt mehr Potenzial. Außerdem ist die Ausgeglichenheit und Tiefe des Kaders größer, so dass ein vergleichbarer Einbruch nicht zu erwarten ist. Allerdings hängt auch viel vom Verletzungspech ab. Das hat beim IEC in dieser Saison schon heftig zugeschlagen, wenn auch scheinbar ohne negative Auswirkungen. Was darf also erst von einem kompletten Roosters-Team erwartet werden? Noch nie waren die Chancen so groß, erstmals die (Pre-)Play-offs zu erreichen. Und danach ist alles möglich.

Wir haben "Nachgefragt"
In der Vorsaison durchlebten die Roosters im November und Dezember eine lange Durststrecke. Warum wird sich das diesmal nicht wiederholen, Kapitän Robert Hock?

Das ist eine Frage des Charakters. Und den haben alle Spieler, deshalb gibt es keinen Einbruch. In der letzten Saison musste vieles kompensiert werden, weil einige nicht das gebracht haben, was man erwartet hatte. Heute gehen wir ins Spiel, um zu gewinnen und wir finden fast immer einen Weg.

Sie haben einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben. Was macht die Roosters für Spieler attraktiv?

Sie sind aus meiner Sicht einer der wenigen Vereine, die noch Potenzial nach oben haben. Wir wollen erstmals in die Pre-Play-offs, und es ist ein großer Anreiz für mich, ein Teil dessen zu sein.

Iserlohn verfügt über eine klassische Eissporthalle. Mögen Sie diese Atmosphäre?

Es macht Spaß, hier zu spielen. Hier ist es klein, gemütlich und laut. Ich spiele lieber vor vier-, fünftausend Zuschauern in einer vollen Halle, als vor sechstausend in einer halbleeren Halle.

Was ist in dieser Saison vom IEC zu erwarten?

Unser Ziel ist klar der zehnte Platz. Und da sind wir auf einem guten Weg. Was darüber hinaus geht, ist Bonus.

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