Heiko Scholz, Co-Trainer der Zebras: "Die Werte haben bewiesen: Unsere Jungs sind topfit. Andernfalls wäre eine solche Power-Leistung, wie wir sie vor ein paar Wochen mit neun Mann gegen Werder Bremen gezeigt haben, gar nicht möglich gewesen."
Doch momentan steckt beim MSV der Wurm drin, auch Partien gegen Teams auf Augenhöhe kippen zugunsten des Gegners. "Hinten muss noch mehr Konsequenz rein, das Ding zu vereiteln", nennt Scholz einen Ansatzpunkt, "vorne muss die Geilheit zum Reindonnern noch ausgeprägter werden. Es fehlt unter dem Strich nicht viel, das sind vielleicht ein paar Prozent-Punkte."
Durch die permanenten Rückschläge sind hängende Köpfe rund um die Westender Straße momentan eine normale Begleiterscheinung. "Die Mannschaft ist momentan down", weiß der Bommer-Assistent, "ich habe das als Spieler doch selbst erlebt und kann mich deswegen gut in die Köpfe der Jungs hineinversetzen. Wichtig ist doch, dass die Chef-Etage hinter Mannschaft und Trainer-Team steht. Das ist in dieser Form sicher nicht gang und gäbe. Trotzdem müssen wir aus der Hose kommen."
Beim Blick auf die Tabelle stellt sich die Lage keinewegs als aussichtslos dar, drei Punkte sind aufzuholen. "Du musst jetzt ein Ding einfahren, mit dem keiner rechnet", hält Scholz die Zeit für Überraschungen angebrochen.

