"Martin ist mit Sicherheit eines der größten deutschen Talente auf der Mittelposition. Wir planen den Erfolg langfristig und setzen dabei nach Möglichkeit auf junge deutsche Spieler", sagte TBV-Geschäftsführer Volker Zerbe. Strobel bezeichnete seinen Wechsel als "nächsten Schritt. Und der TBV Lemgo hat einiges vor in der Zukunft. Zudem sehe ich für mich mit Markus Baur als Trainer die große Chance, mich entsprechend weiterzuentwickeln".
In Lemgo, das zuletzt schon mit der Verpflichtung von Nationalmannschaftskapitän Markus Baur als Trainer und Sportdirektor sowie dem Wechsel des früheren Welthandballers Daniel Stephan ins Amt des sportlichen Leiters für Aufsehen gesorgt hatte, gehören neben Strobel auch Torhüter Carsten Lichtlein sowie Florian Kehrmann, Michael Kraus, Sebastian Preiß, Rolf Hermann, Lars Kaufmann, Michael Hegemann und Sven-Sören Christophersen aus der Nationalmannschaft zum Kader. Unter anderem tauchte zuletzt zudem der Name des Weltmeisters Dominik Klein vom THW Kiel als Wechselkandidat zum TBV auf.
Bereits in den 90er Jahren hatten die Ostwestfalen mit zahlreichen deutschen Nationalspielern wie Stephan, Baur und dem heutigen Geschäftsführer Volker Zerbe große Erfolge gefeiert und so den Beinamen "TBV Deutschland" erhalten.
