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Advocaat gibt Australien einen Korb
Überraschende Wende

Der australische Fußball-Verband (FFA) hat ein Problem - wer soll neuer Nationaltrainer werden? Der Niederländer Dick Advocaat hat der FFA angeblich völlig überraschend eine Absage für den vakanten Posten des Nationaltrainers erteilt. Der Verband war bislang davon ausgegangen, dass der Trainer des neuen russischen Meisters Zenit St. Petersburg den Klub nach der Saison verlassen und die "Socceroos" ab Februar 2008 in der Qualifikation für die WM 2010 betreuen werde.

Wie australische Medien übereinstimmend berichten, sollte Advocaat nach dem Länderspiel der Australier am Samstag in London gegen die von Berti Vogts trainierten Nigerianer als Nationaltrainer vorgestellt werden. Der ehemalige niederländische Bondscoach, der in der Bundesliga vorübergehend Borussia Mönchengladbach trainierte, steht nun offenbar vor einer Vertragsverlängerung in St. Petersburg, wo er angeblich 3,6 Millionen US-Dollar pro Jahr erhalten soll.

Die FFA sucht einen legitimen Nachfolger für Guus Hiddink. Der Niederländer, aktuell Trainer der russischen Nationalmannschaft, hatte die Australier bei der WM 2006 in Deutschland überraschend bis in Achtelfinale geführt, dort waren die "Socceroos" nur unglücklich am späteren Weltmeister Italien gescheitert. Zuletzt hatte Hiddinks ehemaliger Assistent Graham Arnold die Australier trainiert, hatte bei der Asienmeisterschaft aber nur das Viertelfinale erreicht.

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