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Kiel klettert nach Sieg über Lemgo an die Spitze
"Überragender Angriffshandball"

Der THW Kiel ist 13 Tage nach seiner Niederlage im Spitzenspiel gegen den HSV Hamburg zurück an der Tabellenspitze der Handball-Bundesliga und verdrängte die Hanseaten auf Platz zwei. Nach einem 35:28 (15:13) beim Ex-Champion TBV Lemgo steht der Titelverteidiger mit einem Punkt Vorsprung auf den Vize-Meister, der ein Spiel weniger absolviert hat, auf Platz eins. Schon am Samstag hatte sich die SG Flensburg-Handewitt mit einem 47:40 (21:22)-Torfestival beim MT Melsungen an der HSG Nordhorn vorbeigeschoben und liegt nun auf Rang drei.

Dabei sahen 2100 begeisterte Zuschauer 87 Tore, dies ist der zweithöchste Wert der Bundesliga-Geschichte. Nur beim Duell des THW Kiel mit dem SC Magdeburg (54:34) am 20. Dezember 2005 wurden noch mehr Treffer erzielt (88). "Das war überragender Angriffshandball", erklärte SG-Trainer Kent-Harry Andersson, meinte angesichts der 40 Gegentore aber: "In den nächsten Tagen müssen wir über Abwehrarbeit sprechen."

Der überragende Rückraumspieler Nikola Karabatic spielte in Lemgo nach überstandener Schulterverletzung groß auf, der Franzose war mit zwölf Toren Wegbereiter des Kieler Sieges. Die HSG Wetzlar und der Wilhelmshavener HV trennten sich 28:28 (17:14) und ringen weiter um den Anschluss an Tabellenmittelfeld.

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